Ja, auch wir bieten auf die jeweiligen SSL-Zertifikate eine Absicherung (Warranty) an, geben diese jedoch bewusst nicht an. Lesen Sie weiter warum:

Die jeweilige Absicherung wird dann wirksam, wenn eine Zertifizierungsstelle ein Zertifikat ausgestellt hat, sich jedoch später herausstellt, dass der Zertifizierte nicht ordnungsgemäß validiert wurde und dessen Kunden, die dem Zertifikat vertraut haben, dadurch dass sie dem Zertifikat vertraut haben, Geld verloren gegangen ist. Der Kunde erhält in diesem Fall das ihm verloren gegangenes Geld bis zur maximalen Höhe der Absicherung ausgezahlt. Je nach Höhe der Absicherung kann das auch nur ein Teil seines Verlustes sein.

Betrachtet man dies nun genauer, wird hiermit jeweils eine gewisse Summe festgelegt, um das Vertrauen des Kunden eines Zertifikatsinhabers in ein bestimmtes Zertifikat zu festigen, denn die Summe wird nur dann ausgezahlt, wenn die Zertifizierungsstelle einen Fehler gemacht hat, nicht jedoch wenn der Zertifikatsinhaber zum Beispiel selbst betrügerische Absichten hat. Eine Zertifizierungsstelle „erkauft“ sich hiermit genau genommen lediglich das Vertrauen des Kunden in ihre Zertifikate.

Würden wir die Absicherungssummen, mal abgesehen von den vielen kursierenden Fehlinterpretationen, in unserer Produkttabelle angeben, würden wir hiermit die jeweiligen Produkteigenschaften stark verfälschen und die meisten unserer Kunden verwirren, denn wir müssten bei Thawte, Tochter von VeriSign, schon lange auf dem Markt bekannt und als wohl mit am vertrauenswürdigsten geltend, $0 hinschreiben, da Thawte eine solche Absicherung nicht hat. Thawte hat sich bereits ein ausreichendes Vertrauen auf dem Markt geschaffen und „benötigt“ eine solche Absicherung nicht, auch bei VeriSign selbst werden Sie keinerlei Aussagen über eine Absicherung finden, man vertraut einfach VeriSign. Vertraut man einer Zertifizierungsstelle, ist es zudem belanglos, ob die Absicherung nun $50, $2.500, $10.000 oder $50.000 beträgt, auch diese Werte geben wir daher nicht explizit an.

Gerne übersenden wir Ihnen auf Anfrage für das jeweils von Ihnen gewählte Produkt die zugehörige Absicherung, die Zertifzierungsstellen benennen diese zudem auch selbst auf Ihren Webseiten, glauben aber, dass Sie unsere Argumentation verstehen und daher Ihr Augenmerk mehr auf die essentiellen Produkteigenschaften wie die Form der Validierung, die Browserabdeckung und Verfügbarkeit von SiteSeals und TrustLogos richten werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.