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LINE: Funktionaler als die Konkurrenz, aber fast so unsicher wie WhatsApp

11. April 2014
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LINE gehört zu den Messenger-Apps, die eine Alternative zu WhatsApp darstellen wollen. Dabei geht LINE ziemlich plakativ vor: „Gratis“ prangt in der App-Store-Beschreibung in großen Lettern, Selbstverständlichkeiten wie die 24-Stunden-Funktionalität (also dass Anrufe und Nachrichtenversand 24 Stunden am Tag möglich sind) werden mit Ausrufezeichen betont. Es scheint zu wirken: Weltweit sollen über 400 Millionen Nutzer in 231 Ländern unterwegs sein und im 52 Länder-Vergleich, unter anderem mit China, Spanien, Thailand, Singapur, der Schweiz oder Saudi-Arabien, sei die App laut Eigenbeschreibung auf Platz 1 gewesen. Wir haben die App ausführlich getestet.

LINE gibt es für alle, überall und immer

LINE hat sich erfreulicher Weise eine hohe Verbreitung auf die Fahnen geschrieben: Android, iOS, BlackBerry OS, Windows Phone, Nokia Asha, Firefox OS im Mobile- und Windows sowie Mac OS im Desktop-Bereich können mit der App arbeiten. Plattformübergreifend ist das allemal, denn LINE ist die am besten verbreitete Messenger-App, die wir bislang getestet haben. Auf Tablets, Smartphones und reinen WLAN-Geräten funktioniert LINE. In unseren Testanrufen war es irrelevant, ob wir eine eher langsame WLAN-Verbindung, eine 3G-Verbindung oder schnelles WLAN hatten, LINE funktioniert tatsächlich reibungslos.

Messenger-Test_2Die Installation ist denkbar einfach gestaltet: Auf seiner Website stellt LINE Links zu den jeweiligen App Stores der verschiedenen Betriebssysteme bereit, sodass der Download nur einen Klick entfernt ist. Einfach und praktisch – das gefällt uns. Folgen Sie den Anweisungen Ihres Webstores, schon ist die App installiert. Direkt nach dem Start der App werden Sie durch die Einrichtung geführt. Via SMS erhalten Sie einen vierstelligen Code auf Ihr Gerät, den Sie – anders als bei Telegram – auch eingeben müssen. Nun sind Sie unter Ihrer Mobilfunknummer registriert und können in den Einstellungen Ihre vierstellige Nummer in einen Namen ändern, der Ihren Freunden beim Chatten dann als Nutzername angezeigt wird.

Das Hinzufügen von Kontakten erinnert bei LINE an Threema und Telegram: Die App durchwühlt Ihre Adressbuchkontakte und schlägt automatisch jene vor, die selbst LINE nutzen. Zusätzlich können Sie einen Benutzernamen eingeben und wenn Sie eine Person im realen Leben kennenlernen, die Sie gerne hinzufügen möchten, gelingt das mittels QR-Code-Scan. In unserem Test haben wir uns für die Variante entschieden und festgestellt, dass der Code zuverlässig erkannt wurde. Der Kontakt war binnen weniger Sekunden hinzugefügt. Weiter ist es möglich, dass Sie Freunde zu LINE per SMS oder E-Mail einladen.

Nutzerfreundlich und leicht zu bedienen

Messenger-Test_3In der Anwendung zeigt sich LINE äußerst nutzerfreundlich und leicht bedienbar. Ein Menü zeigt die verschiedenen Optionen wie Chat, Timeline, Anrufe und Video-Chats oder Audio Messages. Jeder Einsteiger kann LINE schnell und intuitiv bedienen. Die Funktionalität ist für einen Messenger äußerst umfangreich: In Videoanrufen sehen Sie Ihr Gegenüber, Sprachanrufe erinnern ans gängige Telefonieren, der Nachrichtenversand kann mit Emoticons, Fotos und Standortinformationen erfolgen, in der Timeline sehen Sie Beiträge Ihrer Freunde und können selbst Statusmeldungen mit Text, Bildern, Filmen, Stickern und Standortinformationen senden. Zur maximalen Bild- und Videogröße konnten wir keine Informationen finden, haben uns an den Support gewendet und warten auf Antworten. Auf der Website von LINE können Sie unter iOS und Android Zusatzfeatures installieren, darunter LINE camera, LINE PLAY für personalisierte Avatars und (Multiplayer-)Spiele oder LINE BAND für Gruppenchats. Die Zusatzfeatures sind, wie die App selbst, kostenfrei, teilweise werden In-App-Käufe angeboten.

Die LINE Corporation aus Japan

Hinter LINE steckt die LINE Corporation aus Japan. Ausgehend von der LINE-Website ist es gar nicht so einfach, zur dahinterstehenden Firma zu kommen: Wir sind dem Blog gefolgt und konnten von da aus die Seite der LINE Corporation besuchen, die in englischer oder japanischer Sprache gehalten ist. Auf der Website erfahren wir mehr über die Firma selbst, darüber, was die Firma überhaupt macht – offenbar ist die LINE-App das einzige Steckenpferd. Des Weiteren können wir die Stellenangebote und News einsehen, zudem gibt es Kontaktmöglichkeiten für Business- und Privatkunden.

LINE kam nicht erst nach der Facebook-Übernahme durch WhatsApp auf den Markt, die App existiert bereits seit 2011. Entwickelt wurde sie durch Naver, einer japanischen Tochter vom Koreaner NHN, einem börsennotierten Konzern, der einen Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Dollar verbucht. Damit ist davon auszugehen, dass LINE nicht unter knappen Entwicklerressourcen leidet. LINE finanziert sich durch die In-App-Käufe: Es gibt Sticker, die zuerst gekauft werden müssen, ansonsten ist die App komplett kostenfrei nutzbar, es sei denn, Sie nutzen keinen entsprechenden Datentarif. Ursprünglich war es möglich, Stickerpakete auch zu verschenken, allerdings hatte Apple ein Problem damit: In seinem Blog informierte LINE darüber, dass Sticker-Geschenke gestrichen wurden und man nun nur noch für sich selbst Sticker kaufen kann.

Verschlüsselung und Datenschutz so desaströs wie bei WhatsApp

Messenger-Test_4Ähnlich wie bei WhatsApp stehen bei LINE Optik und Bedienbarkeit im Fokus – das geht auf Kosten der Sicherheit. Auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verzichtet LINE, die Nachrichten von Gesprächspartnern können also mitgelesen werden. Unter Android versendet die App sogar die IMEI des Devices unverschlüsselt. Unter iOS wird Dritten die IDFA unverschlüsselt mitgeteilt, allerdings lässt sich diese Freigabe in den Einstellungen untersagen. Bei iOS-Versionen unter 7 wird zudem die WLAN-Netzwerkadresse verschlüsselt an den App-Anbieter versendet. LINE verzichtet darauf, seinen Quellcode offenzulegen, was die Überprüfung der Verschlüsselung erschwert.

Etwas besser als WhatsApp regelt LINE das Durchwühlen des Adressbuchs: Sie können dem widersprechen und die App auch ohne Auslesen Ihrer Kontakte verwenden. In den AGB ist festgehalten, dass LINE diese jederzeit ohne vorherige Mitteilung an den Nutzer ändern kann. Die AGB sind in englischer, spanischer oder japanischer Sprache auf LINEs Website einsehbar, wer diesen Sprachen nicht mächtig ist, hat Pech. Genauso sieht es mit den Datenschutzbestimmungen aus.

LINE arbeitet zuverlässig

Weder Sicherheitslücken noch Serverproblematiken, die zu Ausfällen führten, sind bislang über LINE bekannt. Die App arbeitet zuverlässig unter allen gängigen Netzen und Betriebssystemen. Ein Jugendfilter existiert nicht, wenngleich in den AGB festgehalten ist, dass Minderjährige die Zustimmung ihrer Eltern brauchen. Überprüft wird das allerdings nirgends. LINE speichert die freigegebenen Daten auf seinen japanischen Servern. Löschen Sie Ihren Account, werden alle Informationen inklusive Sticker, die registrierte Telefonnummer, Freunde und Gruppen, die Chat-Historie, verknüpfte Apps und die Anmelde-E-Mail-Adresse gelöscht. Damit ist es nicht möglich, einen einmal gelöschten Account wiederherzustellen. XMPP wird von LINE nicht unterstützt.

Messenger-Test_5LINE ist leicht zu bedienen, hübsch anzusehen, plattformübergreifend und glänzt durch Funktionalität, die andere Messenger nicht bieten. Solange Sie keinen Wert auf wirkungsvolle Sicherheitsaspekte legen, finden Sie in LINE die funktionalste App, die wir bisher getestet haben. Ist Ihnen effektive Sicherheit aber wichtig, zeigt sich LINE genauso unzureichend wie WhatsApp. AGB-Änderungen, ohne dass Sie davon in Kenntnis gesetzt werden, fehlende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und nur fremdsprachige AGB und Datenschutzbestimmungen sorgen für ein unzureichendes Ergebnis. Vorteilig gegenüber WhatsApp ist allerdings, dass Sie für die App nichts bezahlen brauchen, wenn Sie keine In-App-Käufe abschließen, und dass Ihr Telefonbuch zur Nutzung des Messengers nicht durchwühlt werden muss.

 

 

Zusammenfassung LINE

  • Verbreitung: alle gängigen Mobilsysteme, Mac & Windows
  • Einschränkungen: Linux
  • Installation: einfach
  • Kontakte rüberziehen: einfach
  • Optik/ Bedienbarkeit: ansprechend & einfach, sehr umfangreicher Funktionsumfang
  • Flexibilität: Fotos, Videos, Sprachnachrichten – zur maximalen Versandgröße bislang keine Aussagen
  • Kosten: kostenfrei, In-App-Käufe möglich
  • Orga/ Land hinter dem Service: LINE Corporation, Japan
  • Verschlüsselung: keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, IMEI wird unter Android unverschlüsselt an Dritte gesendet
  • Quellcode: nicht quelloffen
  • Datenschutz:  intransparent, nicht in deutscher Sprache verfügbar
  • AGB:  intransparent, nicht in deutscher Sprache verfügbar
  • Zuverlässigkeit: sehr gut
  • Sicherheitsprobleme: keine
  • Jugendfilter: nicht vorhanden
  • Datenspeicherung: auf japanischen Servern, nach dem Löschen des Accounts werden die Daten auch auf den Servern gelöscht
  • XMPP: nein
  • Finanzierung: durch In-App-Käufe (Stickerpakete)

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13 Kommentar(e)

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Auf dieses Thema gibt es 13 Reaktionen

  1. raindrop | 16. Mai 2014

    Zu Ihrem Test ‚LINE‘

    Sie sagen: …“verzichtet LINE, die Nachrichten von Gesprächspartnern können also mitgelesen werden.“ (ohne Aufwand, im Klartext mitgelesen…?)
    Bei WhatsApp: …“darunter auch Gesprächsinhalte, sendet die App unverschlüsselt.“ (= Klartext?)
    Heißt das, beide senden unverschlüsselt (gleich schlecht, z.B. für direktes Mitlesen über offenes WLAN..) = „können mitgelesen werden“ + „unverschlüsselt“ = dasselbe… (?)
    Wie Sie diese gleichstellen, heißt das: LINE verschlüsselt die Gespräche gar nicht = und ist genauso offen wie WhatsApp? (Ihr Zitat: „so desaströs wie bei WhatsApp“, „>fastverschlüsselten Inhalte für den Transfer gut und sicherApp verschlüsselt die Datenübertragungreicht die Verschlüsselungstechnik aber ausder Anbieterverschlüsselten Daten­verkehrsverschlüsselten Daten­verkehrs< bei LINE.., so dass für den normalen Chat-Einsatz die Verschlüsselungstechnik ausreicht..?)
    Für mich ist außerdem die Frage, ob bei LINE bei Nachrichten aufgrund des fehlenden (ablehnbaren) Kontaktdaten-Uploads und abwählbare Anmeldung über FB-Account (nicht zwingend), Anmeldung nur mit einer Handy-Nr., zumindest eine einfache Personifizierung der Nachrichten schwieriger / unmöglich ist — und damit nicht ein Anonymisierungsvorteil von LINE gg. WhatsApp besteht (wenn auch gering, aber für's normale Chatten reicht…)?

    16. Mai 2014 @ 16:21 Antworten
  2. raindrop | 16. Mai 2014

    SORRY — vorher etwas Fehlerhaft — hier komplett:
    Zu Ihrem Test ‚LINE‘

    Sie sagen: …“verzichtet LINE, die Nachrichten von Gesprächspartnern können also mitgelesen werden.“ (ohne Aufwand, im Klartext mitgelesen…?)
    Bei WhatsApp: …“darunter auch Gesprächsinhalte, sendet die App unverschlüsselt.“ (= Klartext?)
    Heißt das, beide senden unverschlüsselt (gleich schlecht, z.B. für direktes Mitlesen über offenes WLAN..) = „können mitgelesen werden“ + „unverschlüsselt“ = dasselbe… (?)
    Wie Sie diese gleichstellen, heißt das: LINE verschlüsselt die Gespräche gar nicht = und ist genauso offen wie WhatsApp? (Ihr Zitat: „so desaströs wie bei WhatsApp“, „>fastverschlüsselten Inhalte für den Transfer gut und sicher> http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Handy-Apps-Test-Messenger-9771158.html
    …“wer absolute Vertraulichkeit braucht, ist mit Line nicht am besten beraten. Die >App verschlüsselt die Datenübertragungreicht die Verschlüsselungstechnik aber ausder Anbieterverschlüsselten Daten­verkehrs> http://www.test.de/WhatsApp-und-Alternativen-Datenschutz-im-Test-4675013-0/

    Sie konnten jedoch genauso einfach bei LINE mitlesen wie bei WhatsApp..? LINE ist nach Ihrer Lesart „unverschlüsselt“, Sie bezeichnen die Verschlüsselung beider als identisch, ist das richtig? Bleiben Sie dabei? (oder gibt es einen kleinen Vorteil eines doch >verschlüsselten Daten­verkehrs< bei LINE.., so dass für den normalen Chat-Einsatz die Verschlüsselungstechnik ausreicht..?)
    Für mich ist außerdem die Frage, ob bei LINE bei Nachrichten aufgrund des fehlenden (ablehnbaren) Kontaktdaten-Uploads und abwählbare Anmeldung über FB-Account (nicht zwingend), Anmeldung nur mit einer Handy-Nr., zumindest eine einfache Personifizierung der Nachrichten schwieriger / unmöglich ist — und damit nicht ein Anonymisierungsvorteil von LINE gg. WhatsApp besteht (wenn auch gering, aber für's normale Chatten reicht…)?

    16. Mai 2014 @ 16:26 Antworten
  3. raindrop | 16. Mai 2014

    SORRY 2 — durch gr.+kl.-Zeichen bei Zitaten sind noch Teile abgeschnitten… (hier anders editiert..)
    Zu Ihrem Test ‚LINE‘

    Sie sagen: …“verzichtet LINE, die Nachrichten von Gesprächspartnern können also mitgelesen werden.“ (ohne Aufwand, im Klartext mitgelesen…?)
    Bei WhatsApp: …“darunter auch Gesprächsinhalte, sendet die App unverschlüsselt.“ (= Klartext?)
    Heißt das, beide senden unverschlüsselt (gleich schlecht, z.B. für direktes Mitlesen über offenes WLAN..) = „können mitgelesen werden“ + „unverschlüsselt“ = dasselbe… (?)
    Wie Sie diese gleichstellen, heißt das: LINE verschlüsselt die Gespräche gar nicht = und ist genauso offen wie WhatsApp? (Ihr Zitat: „so desaströs wie bei WhatsApp“, „‚fast‘ so unsicher wie WhatsApp“)

    Bei anderen im Test heißt es aber:
    [Computerbild]…“Wie sicher sind die Chat-Übertragungen?
    Erfreulich: Line, Telegram, Threema und Skype ‚verschlüsselten Inhalte für den Transfer gut und sicher‘. Telegram und Threema nutzen sogar eine End-to-End-Verschlüsselung: Hierbei werden die Inhalte auf dem sendenden Handy chiffriert und erst auf dem empfangenden Handy wieder entschlüsselt.“
    # http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Handy-Apps-Test-Messenger-9771158.html
    …“wer absolute Vertraulichkeit braucht, ist mit Line nicht am besten beraten. Die ‚App verschlüsselt die Datenübertragung‘, nutzt jedoch keine End-to-End-Technik – die gewährt höchsten Schutz vor Mitlauschern. Für den normalen Chat-Einsatz ‚reicht die Verschlüsselungstechnik aber aus‘.“
    # http://www.computerbild.de/fotos/Handy-Apps-Test-Threema-WhatsApp-Messenger-Apps-9771679.html#2 (Bild 2)
    [test.de] …“‚der Anbieter‘ die Nach­richten der Chattenden mitlesen“ + …“voll­ständige Analyse des ‚verschlüsselten Daten­verkehrs‘ war jedoch nicht möglich.“
    # http://www.test.de/WhatsApp-und-Alternativen-Datenschutz-im-Test-4675013-0/

    Sie konnten jedoch genauso einfach bei LINE mitlesen wie bei WhatsApp..? LINE ist nach Ihrer Lesart „unverschlüsselt“, Sie bezeichnen die Verschlüsselung beider als identisch, ist das richtig? Bleiben Sie dabei? (oder gibt es einen kleinen Vorteil eines doch ‚verschlüsselten Daten­verkehrs‘ bei LINE.., so dass für den normalen Chat-Einsatz die Verschlüsselungstechnik ausreicht..?)
    Für mich ist außerdem die Frage, ob bei LINE bei Nachrichten aufgrund des fehlenden (ablehnbaren) Kontaktdaten-Uploads und abwählbare Anmeldung über FB-Account (nicht zwingend), Anmeldung nur mit einer Handy-Nr., zumindest eine einfache Personifizierung der Nachrichten schwieriger / unmöglich ist — und damit nicht ein Anonymisierungsvorteil von LINE gg. WhatsApp besteht (wenn auch gering, aber für’s normale Chatten reicht…)?

    16. Mai 2014 @ 16:32 Antworten
  4. raindrop | 1. Oktober 2014

    Hallo..?
    Da hier ja keine Antworten der Tester zu kommen scheinen, haben Fragen hier wohl keinen Wert… (btw.: Da die ersten beiden Posts nur teilweise erschienen sind – könnten die eigentlich auch weg..!?)
    HIER ein paar neue FACTS/Neuerungen (mit BITTE, die doch noch mal in eine Aktualisierung zu LINE – und neuer Bewertung aufzunehmen…)
    […]
    LINE hat das neue Feature Private Chat für die Android- und iPhone-Version vorgestellt. Im Private Chat sind die Inhalte der verschickten Nachrichten nicht sofort sichtbar und Nutzer können eine zeitliche Begrenzung vorgeben. Nach Ablauf des gesetzten Zeitraums (2, 5, 10 sec, 1 min, 1 Std, 1 Tag, 1 Woche) wird die Nachricht automatisch gelöscht. …
    Auf Empfängerbildschirm erscheint Meldung “Versteckte Nachricht”. Sobald der Empfänger darauf … klickt, … beginnt der … integrierte Timer.
    +++ SECURITY!!!
    Während für den normalen LINE Chat eine äußerst sichere Ende-zu-Server-VERSCHLÜSSELUNG verwendet wird, basiert Private Chat auf einer gleichermaßen sicheren und starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. … Der Kodierungsschlüssel wird direkt vom Sendergerät erstellt, so dass keine dritte Person die Verschlüsselung lesen kann.
    Alle von LINE genutzten Verschlüsselungen sind durch RSA zur Verfügung gestellt, international zertifiziert und basieren auf Open Source Protokollen.
    […]
    http://it.pr-gateway.de/neue-line-feature-mit-private-chat-geheime-nachrichten-senden/

    1. Oktober 2014 @ 17:14 Antworten
  5. Bianca Wellbrock | 21. Oktober 2014

    Hallo raindrop,

    danke für Ihre Kommentare – entschuldigen Sie die Antwortverzögerung, Ihre Kommentare scheinen tatsächlich durchgerutscht zu sein. Fragen/ Kommentare haben einen hohen Wert für uns, deshalb können wir uns nur entschuldigen für unsere verspätete Reaktion.

    Danke auch für Ihre aktualisierten Informationen über LINE. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unsere Messengertests im Nachhinein nicht um neue Features ergänzen. Das würde bei jedem einzelnen Messenger – und wir haben 12 Stück getestet – bedeuten, dass die Updates den Artikelrahmen sprengen würden, denn wir müssten auch noch in einem Jahr Updates bereitstellen. Alle Messengertests legen den zum Test bestehenden Stand des Messengers dar. Wenn LINE seine (Sicherheits-)Features optimiert hat, findet das in jedem Fall unsere Zustimmung! Auch Threema veröffentlichte jüngst Details zu seiner Verschlüsselung, während WhatsApp noch immer Privatsphäreprobleme hat.
    Sie sehen: Es tut sich zu viel, um sämtliche Artikel up-to-date zu halten.

    Umso wertvoller sind uns Kommentare wie Ihre, die unsere Leser und uns auf Optimierungen hinweisen!

    21. Oktober 2014 @ 11:12 Antworten
  6. Ed | 7. Juni 2015

    Der Bericht ist ziemlich veraltet. Line bietet seit längerem eine Ende zu Ende Verschlüsselung mit automatischer Löschung vom Server. Über Wlan wird https verwendet – es gibt in englischen Foren nur einen Bericht, dass durch spezielle Technik die Kommunikation über das Mobile Netz abgehört werden konnte

    7. Juni 2015 @ 02:36 Antworten
    • Bianca Wellbrock | 8. Juni 2015

      Hallo Ed, das stimmt – dieser Bericht ist veraltet, weshalb wir vor Kurzem noch mal getestet haben, das Ergebnis findest du hier: https://www.psw-group.de/blog/line-wechat-haben-die-messenger-ihre-unsicherheit-ueberwunden/2170
      Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung tritt leider nur bei geheimen Chats auf, gängige Nachrichten sind noch immer Ende-zu-Server-verschlüsselt. Dass diese Geheimchats mit einem Selbstzerstörungsmechanismus versehen werden können (nicht automatisch sind!), haben wir in unserem neuen Testbericht positiv hervorgehoben. LINE ist leider nach wie vor sehr unsicher.

      8. Juni 2015 @ 11:45 Antworten
  7. Romain | 9. April 2016

    Ich bein sehr zufrieden mit LINE. ich hàtte da allerdings eine Frage: Wenn ich mir ein neues HSmartphone anschaffe, und LINE darauf installiere, und auch meine Sim karte in das smartphone einsetze, habe ichj dann immer noch Zugang auf meine Kontakte. Oder muss ich diese wieder ganz neu installieren. Ihabe in meinem Profil, ja auch meine Handy-Nummer angegeben. Die wird ja auch mit der Sim-Karte auf das neue Smartphone èbertragen. Und wie ist es dann mit den Nachrichten und Bildern, die méchte ich auch behalte. Es wàre ja nicht sehr logisch, dass man ein jedesmal das alte HSmartphone behalten muss nur wegen der Nachrichten, Bildern und vor allem den Kontakten. Dann wèrde man keine neuen Smartphones mehr kaufen, aus Angst, die Kontakte zu verlieren. Zumal wenn es um die Liebe eines Lebens geht.

    9. April 2016 @ 16:23 Antworten
    • Bianca Wellbrock | 12. April 2016

      Hallo Romain,

      na, die Liebe eines Lebens sollte man keinesfalls verpassen, nur weil ein Messenger nicht mitmacht 😉 So geht’s bei LINE:
      Kontaktliste, Profilinfos oder Zusatzitems kannst du dann auf anderen Geräten nutzen, wenn dein Account mit Facebook oder aber deiner E-Mail-Adresse verknüpft ist. Das Verknüpfen der E-Mail-Adresse findest du in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Konto“ – hier verknüpfst du deinen E-Mail-Account und vergibst ein Passwort.
      Leider geht dann jedoch die Chat-Historie verloren. Möchtest du auch deinen Verlauf sichern, steht etwas Arbeit an: du wählst den entsprechenden Chat aus, klickst aufs Menü oben rechts und wählst die Chat-Einstellungen. Dort findest du den Menüpunkt „Chronik sichern“. Das spätere Importieren der Chat-Verläufe auf dem neuen Gerät funktioniert genauso.

      Wir hoffen, wir konnten helfen, viele Grüße vom PSW GROUP-Redaktionsteam!

      12. April 2016 @ 08:58 Antworten
  8. Anita arty | 22. August 2016

    was bedeutet ein geschlossenes *Schloss* Symbole vor den Kontakt Namen ?

    22. August 2016 @ 20:24 Antworten
    • Bianca Wellbrock | 31. August 2016

      Hallo,

      das Schlosssymbol steht fürs verschlüsselte Kommunizieren.

      Sonnige Grüße vom
      PSW GROUP-Redaktionsteam

      31. August 2016 @ 11:33 Antworten
  9. rolf straus | 7. November 2016

    hallo,
    frage:
    gibt es line auch auf deutsch?
    danke für ihre antwort

    7. November 2016 @ 10:07 Antworten