Verschlüsselung

De-Mail hebt E-Mail-Kommunikation in Sachen Rechtssicherheit und Vertraulichkeit auf ein neues Level

14. März 2012
  • Verschlüsselung

Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Forschungsabteilungen in Firmen oder Universitäten: Vielerorts werden per E-Mail Dateien und Informationen versendet, die vertrauliche und sensible Daten enthalten. Geraten sie in die Hände unbefugter Dritter, kann dies neben finanziellen Schäden häufig auch zu gravierenden Imageverlusten führen. Zugleich werden immer mehr Geschäfte – und damit Verträge – via E-Mail abgewickelt. Deren Rechtsverbindlichkeit war bisher jedoch meist zweifelhaft, da die Identität der Kommunikationspartner nicht rechtssicher und praxistauglich nachgewiesen werden konnte. Auf diese Praxisprobleme hat das Bundesministerium des Inneren (BMI) mit De-Mail reagiert und eine in punkto Rechtsverbindlichkeit und Vertraulichkeit dem postalischen Einschreiben entsprechende Form der E-Mail-Kommunikation ins Leben gerufen. Ihr großer Vorteil gegenüber der herkömmlichen E-Mail: Die Zustellung per De-Mail ausgetauschter Dokumente ist ebenso wie die Identität aller Kommunikationspartner lückenlos nachweisbar.

„De-Mail ist weit mehr als nur eine juristische Absicherung zur Herstellung von Rechtssicherheit. Mit hochmodernen Verschlüsselungstechniken gemäß Signaturgesetz schützt sie Sender und Empfänger beziehungsweise deren Kommunikation auch vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte“, führt Christian Heutger,  die Vorzüge der De-Mail aus. Dafür bürgt gewissermaßen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Denn nur Unternehmen, die von der Behörde zertifiziert wurden, dürfen die De-Mail-Services ihren Kunden anbieten. „Und auch wir arbeiten bei De-Mail nur mit ausgewählten Partnern zusammen“, erklärt Heutger.

Für Behörden und Unternehmen ist De-Mail besonders attraktiv, weil die bestehende E-Mail-Infrastruktur weiter genutzt werden kann. Die Installation eines De-Mail-Gateways ermöglicht es Unternehmen dabei, so viele De-Mail-Adressen an seine Mitarbeiter zu vergeben wie gewünscht. Ob mit alter E-Mail oder neuer De-Mail-Adresse – für Anwender ändert sich somit nicht viel. Im Prinzip zeigt sich nur bei der Endung der De-Mail-Adresse ein kleiner Zusatz, der dennoch für große Vertraulichkeit, Integrität und Rechtssicherheit sorgt: Aus maxmustermann@musterfirma.de wird maxmustermann@musterfirma.de-mail.de.



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