Verschlüsselung

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Sicher ist sicher!

24. Juni 2013
  • Verschlüsselung

Wir surfen auf Facebook, vernetzen uns bei LinkedIn und geben auf 140 Zeichen bei Twitter von uns, was uns bewegt. Immer mehr Diensten im World Wide Web ist es wichtig, dass wir uns bei ihnen anmelden. Tun wir auch, schließlich macht das (Social-) Web Spaß. Aber es kommt der Tag, an dem es so richtig rappelt: Wieder wurde einer der Dienste gehackt, und diesmal sind es Ihre Daten, die da im Netz rumgeistern. Kein schöner Gedanke!

Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung sind in den vergangenen Monaten diverse Dienste dazu übergegangen, die Sicherheit für User zu erhöhen. Das Prinzip ist einfach: Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, können Sie sich nur von den verifizierten Geräten einloggen (in aller Regel dürfte das der Arbeits- und Privat-PC, das Smartphone und das Tablet sein). Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Sicherheitsplus in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und LinkedIn umsetzen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung für Facebook: So geht’s

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Facebook besteht seit geraumer Zeit und sie gilt für jeden neuen Rechner, an dem Sie sich einloggen wollen. Wenn Sie oben rechts am Zahnrädchen auf „Kontoeinstellungen“ gehen, sehen Sie in der linken Navigationsleiste den Menüpunkt „Sicherheit“ an zweiter Stelle (oder klicken Sie hier, wenn Sie eingeloggt sind). Klicken Sie auf „Code Generator“ und bestätigen Sie im Feld „Sicherheitscode“ den „Secret Key“. An Rechnern, an denen Sie üblicherweise arbeiten, müssen Sie diesen Code nicht neu eingeben. Agieren Sie von einem Fremd-PC aus und haben sich dort erst über Ihr Passwort, dann über den Code eingeloggt, können Sie diesen Fremd-PC in den Sicherheitseinstellungen unter „Bekannte Geräte“ wieder löschen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung auch bei Twitter

Twitter nutzt die Zwei-Faktor-Authentifizierung noch relativ frisch. Anreiz für das Plus an Sicherheit war die schlichte Tatsache, dass immer mehr Accounts von Prominenten gehackt wurden und es über Twitter zu zahlreichen Falschmeldungen kam. Während Facebook mit dem Security-Code auf eine App setzt, ist es für Twitter nötig, sich an authentifizierten Geräten mit einem via SMS versendeten Code anzumelden. Wenn Sie also gerade weit, weit draußen auf dem Land jemanden besuchen und sich an einem Fremd-PC in Ihr Twitter-Account einloggen wollen, dürften Sie ein Problem bekommen, wenn Ihr Provider dieses Nirgendwo nicht ausreichend abdeckt. Halten Sie gegebenenfalls Ihr Smartphone oder Tablet bereit, wenn Sie dort bereits eingeloggt sind. In den Account-Settings können Sie Twitters Zwei-Faktor-Authentifizierung unter dem Punkt „Account-Sicherheit“ einstellen – sofern Ihr Provider mitmacht, hier kommt es derzeit noch zu Komplikationen.

LinkedIn: Neuling bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zuletzt zog das Business-Netzwerk LinkedIn nach. Hier können Sie übrigens auch für SSL-Verschlüsselung sorgen: Ändern Sie Ihre Kontodaten, aktiviert sich SSL automatisch. Innerhalb der Sicherheitseintellungen besteht außerdem die Option, eine „sichere Verbindung beim Durchsuchen von LinkedIn“ zu nutzen. Durch diese Einstellung kann es passieren, dass Anwendungen Dritter und weitere Inhalte gegebenenfalls nicht mehr verfügbar sind. Sie können diese Einstellung allerdings jederzeit rückgängig machen, wenn Sie sich zu stark eingeschränkt fühlen.

Ebenfalls in den Sicherheitseinstellungen aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. LinkedIn arbeitet nach demselben Prinzip wie Twitter und sendet Ihnen eine SMS mit dem Code, wenn Sie sich von einem fremden Rechner einloggen wollen. Providerprobleme wie bei Twitter sind hier nicht die Regel; Sie erhalten die Aktivierungs-SMS binnen weniger Sekunden.



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