Verschlüsselung

Schadprogramme: Eine kleine Reise für unerfahrene User – Teil 1

15. Juli 2013
  • Verschlüsselung

Das World Wide Web ist eine echte Bereicherung! Versierte User und Sicherheitsexperten sind sich den Schattenseiten dieser Bereicherung bewusst und kennen Mittel und Wege, diesen Risiken aus dem Wege zu gehen. Der Normaluser allerdings hat zwar sicher schon mal gehört, dass Gefahren lauern, stellen sich aber häufiger die Frage, warum es ihren Rechner treffen sollte. Der eigene PC scheint fern jedweder Gefahren. Da das nicht stimmt, muss Aufklärung sein. Im heutigen Blogbeitrag erfahren Sie mehr über Schadprogramme.

IT-Schädlinge – warum sind sie so gefährlich?

Die Familie der IT-Schädlinge meint bösartige Programme, die auf infizierten PCs unerwünschte Funktionen ausführen. Da viele Schadprogramme modular aufgebaut sind, wird es schwierig, sie eindeutig zu kategorisieren – etwa in Virus oder Wurm. Mittlerweile sind die Schadprogramme derartig raffiniert geworden, dass sie sich ständig verändern und automatisiert weitere Funktionen nachladen können. Weiter versuchen viele Exemplare, auch andere Rechner zu infizieren. Die Programmierer haben verschiedene Angriffsmethoden entwickelt, beispielsweise jene, die Schwachstellen im Betriebssystem oder im Internetbrowser ausnutzen. Stellen Sie sich die Schadprogramme etwa wie einen Einbrecher vor, der es zuerst an der Haustüre probiert, um dann jedes einzelne Ihrer Fenster nach einer Schwachstelle zu durchsuchen.

Und wie kommen Schadprogramme auf den PC?

Einst, als Rechner noch etwas Expotisches darstellten und nicht in fast jedem Haushalt zu finden waren, verteilten sich Schadprogramme in austauschbaren Datenträgern, etwa in heute steinzeitlich anmutenden Disketten. Mit der Entstehung des Internets eröffneten sich neue Kanäle für Cyberkriminelle: Schädlinge wurden sehr gerne in E-Mails verteilt, indem sie sich im Anhang versteckten. Mit einem Klick auf selbigen war es geschehen. Mittlerweile sind neue Strategien gefunden worden: Webseiten werden mit Schadcodes infiziert, sodass es vorkommen kann, dass eigentlich seriöse Webseiten mit Schadprogrammen versehen wurden. Hat Ihr Rechner nun Schwachstellen, ist es ausreichend, eine solche manipulierte Webseite zu besuchen. Da Sie als Nutzer nichts davon mitbekommen, spricht man von „Drive-by-Downloads“ – Sie infizieren sich quasi „im Vorbeifahren“. Das com!-Magazin verwies jüngst darauf, dass 90 Prozent aller Attacken über diesen Weg auf Rechnern landen. Nach wie vor finden aber auch traditionelle Übertragungswege Verbreitung. So nutzt der bekannte Conficker-Wurm USB-Sticks zur Verbreitung und auch aktive Datei-Downloads müssen mit Vorsicht angegangen werden. Im World Wide Web finden sich etliche Gratis-Programme, hinter denen sich Schadprogramme verstecken.

Verschiedene Arten von IT-Schädlingen

Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Spyware und die Beseitigung von Infektionen – darüber erfahren Sie alles Wissenswerte im 2. Teil der Serie „Schadprogramme: Eine kleine Reise für unerfahrene User“. Haben Sie Fragen zum Thema oder suchen Sie professionelle Lösungen, die günstig angeboten werden und simpel in der Handhabung sind, sprechen Sie uns an!



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