Verschlüsselung

Frühjahrsputz Google Android Nougat

5. April 2017
  • Verschlüsselung

© Elnur - Fotolia.com

Bald 10 Jahre ist es her, dass das erste Android-System das Licht der Welt erblickte: „Base“ ging am 23.09.2008 an den Start. Mittlerweile liegen die Marktanteile von Android bei sagenhaften 87,5 % (Quelle: Wikipedia; Stückzahlen laut Strategy Analytics, 3. Quartal 2016). Auch die aktuelle Version 7 alias Nougat steigert seine Verbreitung. Grund genug, für Ordnung, Performance und Sicherheit zu sorgen!

Android Nougat aufräumen

Es dauert nur wenige Monate, und das vorher so flüssig laufende Smartphone oder Tablet mit Android Nougat wird bereits langsamer. Datenmüll hat sich angesammelt, der RAM ist voll, die vorinstallierten Apps nerven. Krempeln Sie die Ärmel hoch – wir räumen auf!

RAM-Management unter Android Nougat

Android SpeichereinstellungenWie jeder Rechner verfügt auch Ihr Smartphone über mehrere Speichertypen. Sie unterscheiden sich nach Schnelligkeit, Preis und Einsatzgebiet. So unterscheiden wir den internen Speicher beispielsweise vom Arbeitsspeicher: Der interne Speicher arbeitet eher langsam, ist preiswert und speichert Daten dauerhaft. Der Arbeitsspeicher (RAM) ist meist teuer, schnell und vergisst nach kurzer Zeit alles.

Der RAM dient dafür, Anwendungen für einen zügigen Zugriff zu laden und mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen. Die Rechnung ist einfach: je höher der RAM umso schneller das Gerät. Starten Sie nun eine App erstmals, so wird diese aus dem Flashspeicher in den RAM geladen.

„Freier Arbeitsspeicher ist verschwendeter Arbeitsspeicher“

Nach einigem Arbeiten mit dem Smartphone ist der Arbeitsspeicher voll mit jenen Anwendungen, die Sie am häufigsten nutzen. Um neue Anwendungen zu starten, muss der RAM teilweise geleert werden. Dies regelt Android selbstständig, wobei Ladezeiten entstehen.

Das zeigt bereits, dass ein voller RAM nichts Schlimmes ist – im Gegenteil: „Freier Arbeitsspeicher ist verschwendeter Arbeitsspeicher“ – diesem Motto folgt Ihr Android. Mit Unix-Systemkern ausgerüstet, stellt dieser auch die Regeln für die Arbeitsspeicherverwaltung auf.

Task-Killer-Apps oder aber eine sparsame RAM-Verwaltung würden also nichts nützen, um Geschwindigkeiten zu steigern: Im Hintergrund würden ständig Prozesse geschlossen werden, und bis Sie Ihre Apps geladen haben, würden Sie ewig warten. Aufgrund des Unix-Systemkerns wird der RAM selbstständig verwaltet und ein Eingreifen könnte zum Gegenteil des beabsichtigten Zwecks führen – Ihr Gerät würde langsamer werden.

Cache leeren

Am Arbeitsspeicher können Sie also nicht viel tun, um Speicherplatz oder Geschwindigkeit zu bekommen. Jedoch halten sich alle installierten Apps Daten vor, die sie später einfach wiederverwenden können. Hier kann es leicht zu Chaos kommen: Stellen Sie sich vor, mit jeder neuen Aufgabe lassen Sie die bereits erledigten Aufgaben einfach auf Ihrem Schreibtisch liegen. Mit der Zeit sammelt sich so viel an, dass Ihnen der Durchblick fehlt – da hilft nur noch eines: Schreibtisch aufräumen.

Das Leeren des Caches sollten Sie genauso regelmäßig durchführen wie das Aufräumen Ihres Schreibtischs. Glücklicherweise dauert das Cache-leeren weit weniger lange. Das folgende Video zeigt die einzelnen Schritte bis zum leeren Cache:

Weitere Speicherfresser finden

Wir bewegen uns weiterhin im Menüpunkt „Speicher“ (je nach Hersteller auch „Speicherverwaltung“ oder „Speicher & Memory“ oder ähnlich genannt) in den Einstellungen Ihres Smartphones. Jetzt begeben wir uns auf Spurensuche und finden dicke App-Brocken, die Ihren Speicher belegen.

Android Menüpunkt AppsKlicken Sie auf den Menüpunkt „Apps“ und navigieren Sie sich zur Gesamtliste aller Apps. In aller Regel ist diese alphabetisch geordnet. Ein Fingertipp aufs Drei-Punkte-Menü erlaubt Ihnen aber das Anzeigen der Anwendungen nach Größe. Nun tauchen die Speicherfresser ganz oben auf und Sie können entscheiden, ob Sie die App noch benötigen. Falls nicht, klicken Sie die Anwendung einfach an und deinstallieren sie auf der Detailseite bzw. App-Info.

Medien aufräumen

Hier ein Schnappschuss, dort ein Video: das Smartphone ist schnell gezückt und vielfach praktischer als große schwere DSLRs. Dementsprechend viel sammelt sich in der Galerie Ihres Androiden an. Sie haben mehrere Optionen, mit den Medien auf Ihrem Android-Gerät umzugehen:

  • Sie können Medien löschen, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Gehen Sie hierfür in der Galerie nicht nur Ihre eigenen Aufnahmen durch, sondern schauen Sie sich auch die Ordner mit automatisch gespeicherten Videos anderer Anwendungen, beispielsweise WhatsApp, an.
  • Fotos, die Sie behalten, aber nicht immer dabei haben möchten, können über Android File Transfer anderweitig gespeichert werden. Alternativ laden Sie sich die Cloud-App Ihres Vertrauens herunter und verschieben Ihre Medien so in die Cloud.
  • Was für Fotos und Videos gilt, gilt natürlich auch für Musik. Schauen Sie doch mal in die Offline-Musiksammlung. Müssen Sie Ihr Lieblingsalbum aus dem Vorjahr mitnehmen? Ein Cloud-Backup wäre eine Alternative. So können Sie die Musik später bei Bedarf erneut herunterladen. Nutzen Sie Streaming-Apps, so können Sie beobachten, dass die Dienste Songs nicht in den Musikordner Ihres Smartphones, sondern innerhalb der App speichern. Diese Daten bekommen Sie nur vom Smartphone, indem Sie die App deinstallieren.

Download-Ordner und sonstige Daten

Er wird häufig übersehen: der Download-Ordner. Auch hier sammeln sich Daten jedweder Art an. Viele davon benötigen Sie nur einmalig oder Sie können die Daten archivieren.

Android andere DatenWieder je nach Smartphone-Hersteller wird Ihnen womöglich der Bereich „sonstige Daten“ bzw. „Andere“ angeboten. Darin befinden sich von verschiedenen Apps abgelegte Daten. Was Sie nicht benötigen, können Sie löschen. Das macht deshalb Sinn, weil nicht jede App bei Deinstallation auch all ihre Daten mitnimmt. Diese Hinterlassenschaften werden Sie so los.

Vorinstallierte Apps löschen

Ein häufiges Ärgernis für Anwender sind die vorinstallierten Apps: davon sind wahrlich nicht alle interessant. Jedoch lassen sich einige vorinstallierte Apps nicht ohne weiteres löschen, sondern nur deaktivieren. Wie Sie beim Löschen oder Deaktivieren nicht gewollter Apps vorgehen, haben wir bereits im Android-Frühjahrsputz 2015 beschrieben. Bitte lesen Sie die Absätze „Wohin mit den unnötigen Apps?“ bis „Standard-Apps wechseln und festlegen“.

Android Nougat optimieren

Das Leeren der Speicher bringt bereits ein Performance-Plus. Was Sie noch tun können und wie Sie den Akku fit halten, erklären wir gerne!

Android Build-NummerExpertenmodus zum Steigern der Performance

Um die nun folgenden Anleitungen auszuführen, müssen Sie zunächst die Developer-Optionen aktivieren. Das ist eine Art „Expertenmodus“, in dem Sie Systemeinstellungen ändern können. Zum Aktivieren gehen Sie je nach Hersteller zu „Mein Gerät“ bzw. „Über das Telefon“, scrollen zur „Build-Nummer“ und tippen nun zügig solange auf „Build-Nummer“, bis die Nachricht zum erfolgreichen Aktivieren der Entwickleroptionen erscheint.

Am unteren Ende der Einstellungen sehen Sie nun den neuen Menüpunkt „Entwickleroptionen“. Steuern Sie diesen an, um zweierlei für die Performance Ihres Android-Smartphones zu tun:

  • Android AnimationsmaßstabAnimationsgeschwindigkeit verändern: Hier können Sie die Zeit verringern, die Animationen innerhalb des Betriebssystems benötigen. Scrollen Sie bis zum Menüpunkt „Maßstab Fensteranimationen/ Übergangsanimationen/ Animatorzeit“. Als Standard sollte hier „1 x“ stehen. Geben Sie den Wert „0,5 x“ ein, haben Sie die Zeit für Animationen halbiert, womit Ihr Smartphone spürbar schneller sein sollte.
  • Bestimmte Apps beschleunigen: Auch ist es möglich, die Performance einzelner Apps zu erhöhen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn Sie die jeweilige App sehr häufig nutzen und es oftmals zu Abstürzen kam. In der oben beschriebenen App-Verwaltung können Sie die Daten einzelner Apps löschen. Dies führt häufig zum Beschleunigen der App.

Akkuprobleme lösen

Eines der häufigsten Probleme mit Android Nougat ist die sinkende Akkulaufzeit, von der viele User nach dem Update berichtet haben. Leider ist es nicht einfach, für dieses Problem eine Lösung zu finden – zu unterschiedlich können die Ursachen sein.

Android AkkuUm Akkufressern auf die Schliche zu kommen, gehen Sie bitte in den Einstellungen auf „Akku“. Sie sehen ein Diagramm, welches den aktuellen Batterieverbrauch darstellt. Darunter finden Sie eine Auflistung aller Apps und deren Anteil am Akkuverbrauch. Hier sehen Sie, welche Apps besonders an der Batterie saugen oder worin der erhöhte Verbrauch sonst begründet ist.

Im Menü können Sie die einzelnen Apps anklicken und mit der Android-eigenen Akku-Optimierung stromsparender betreiben. Dafür gehen Sie oben rechts im Akku-Menü auf „Mehr“, dort auf „Akkuverbrauch optimieren“. Anschließend zeigt Ihnen Ihr Androide an, welche Apps noch nicht optimiert sind, wo also weiteres Akku-Sparpotenzial lauert.

Weitere Performance- & Akku-Tipps

Der Akku und die Performance können noch unter Hardware-eigenen Punkten leiden: die Bildschirmhelligkeit ist ein Akkusauger, der Autostart verringert die Schnelligkeit. Tipps zu diesen Punkten finden Sie in unserem Ursprungsbeitrag aus 2015.

Android Nougat sichern

Mit Android 7 Nougat sind Verbesserungen bezüglich der Sicherheit eingezogen. Nach wie vor haben aber auch Aussagen in unserem Ursprungsbeitrag aus 2015 Bestand. Wir verweisen an entsprechender Stelle auf Inhalte, die Sie auch heute noch unter Android Nougat verwenden können, um Ihr Smartphone effizient abzusichern.

Neuerungen im Sicherheitsbereich

Stagefright hat Google das Fürchten gelehrt: die Sicherheitslücke wurde mehrfach gepacht und immer wieder gelang es dem Exploit, Androiden mit den Versionen 2.2 bis 5.1.1 zu treffen. Nicht umsonst belegte Stagefright in unserer Top-10 der Sicherheitslücken Platz 3! Nun sind die Entwickler der Lücke beigekommen, indem das Android Media Framework von Grund auf überholt wurde.

Updates werden mit Android Nougat selbstständig eingespielt. Im Hintergrund lädt das OS Updates herunter und installiert sie anschließend. Anwender sind nicht involviert – und das ist sinnvoll: viel zu oft ignorieren Anwender Update-Benachrichtigungen einfach. Startet der Anwender sein Nougat-Gerät nach dem Herunterladen und Installieren neu, wird automatisch die aktualisierte Version geladen. Einzig Anwender, die ihre Geräte nur selten neustarten, haben das Nachsehen.

Im Übrigen betrifft dieses Vorgehen ausschließlich reine Android-Updates. Apps müssen Sie als User nach wie vor selbstständig aktualisieren.

Verschlüsselung unter Android N verschlimmbessert

Bei der Verschlüsselung kommt es auf Details an, das weiß jeder, der sich mit Kryptografie auch nur im Ansatz beschäftigt hat. Google hat mit Android 7 von der Komplett- zur dateibasierten Verschlüsselung gewechselt, die mit der Option „Direct Boot“ möglich wird. Dieses Verfahren ist per se nichts Schlimmes; Systeme wie iOS verwenden es auch.

Jedoch setzt sich Google nicht mit dauerhaft entschlüsselten Datenträgern auseinander. Vielmehr hat sich Google darauf fokussiert, nach dem ersten Anschalten des Geräts keine Daten anzuzeigen. Dafür wird Entwicklern zwei Optionen der Datenverschlüsselung geboten:

  • CES („Credential Encrypted Storage“): Dateien werden mit dem User-Passwort verschlüsselt. Sie sind nicht vor der Passworteingabe durch den Anwender verfügbar.
  • DES („Device Encrypted Storage“): Bei der geräteverschlüsselten Speicherung werden Dateien ausschließlich mit auf der Hardware hinterlegten Schlüsseln verschlüsselt. Sie sind also nach dem Booten und vor Eingabe der User-PIN verfügbar.

Ein kritischer Blick in den Source Code von Android verrät, dass das System den Encryption Key, also den Schlüssel, an entscheidender Stelle nicht wegwirft, sondern ihn im Speicher behält (dokumentiert mit „//TODO: remove from kernel keyring“). Einem System zu vertrauen, das seinen Entschlüsselungs-Key im Speicher aufbewahrt, fällt schwer – trotz möglicher Gerätesperre. BlackBerry verfährt übrigens genauso, besser wird die Sache dadurch nicht.

Der Speicher ist mit Android 7 also automatisch verschlüsselt, sodass ausschließlich User mit dem richtigen Zugangscode an die Daten kommen. Das ist, auch wenn der Schlüssel im Speicher liegt, schon mal gut, macht jedoch die Wichtigkeit einer Gerätesperre deutlich.

Gerätesperre einrichten

Android GerätesperreTatsächlich gehört die Gerätesperre zu den einfachsten und gleichzeitig sinnvollsten Sicherheitsmaßnahmen: der neugierige Kollege hat genauso wenig Chancen wie Diebe, an Daten zu gelangen. Bei Geräten mit Fingerabdruckscanner ist eine Gerätesperre sehr wirksam. Ein Fingerabdruck ersetzt jedoch nicht den Zugangscode, sondern macht das Entsperren mit komplizierten PINs und Passwörtern nur komfortabler.

In den Einstellungen, dort unter „Sicherheit“ und „Displaysperre“ richten Sie die Gerätesperre ein. Sie können festlegen, ob Sie mit einem Wischmuster, einer PIN oder einem Passwort sperren möchten. Auch wenn Sie ein Fingerabdruck-Gerät haben: lassen Sie sich einen Zugangscode einfallen, den Sie sich merken können, denn dieser wird nach jedem Neustart fällig.

Die Wischgesten sind eine nette Idee. Kriminellen jedoch fällt es einfach, die Gesten durch Schlieren auf dem Display auszulesen. Deaktivieren Sie die Option „Muster sichtbar machen“ und wischen Sie ein komplizierteres Muster, kann die Sperre effizienter werden.

Synchronisierungen deaktivieren

Haben Sie Ihren Google-Account auf dem Smartphone eingerichtet, beginnt Google mit seiner Datensammlung: Kontakte, Kalender- und weitere Daten werden tüchtig mit Googles Cloud synchronisiert. Das ist einerseits praktisch, denn so stehen Termine beispielsweise in allen Kalendern. Andererseits ist es das Gegenteil von Privatsphäre. Da hilft nur eines: die Synchronisation mit Google abzuschalten.

Android Synchronisierungen deaktivierenIn den Android-Einstellungen gehen Sie auf „Konten“ und tippen auf „Google“. Anschließend wählen Sie Ihren Kontonamen aus. Jetzt können Sie sämtliche Kategorien abwählen, die Sie nicht synchronisiert haben möchten. Prüfen Sie auch, ob andere Apps ebenfalls Synchronisationen anbieten. Falls ja, können Sie dies im selben Menü abschalten.

Während Sie Ihr Smartphone einrichten, bietet Google an, Einstellungen sowie Appdaten in der Cloud zu sichern. Das kann beim Wiederherstellen tatsächlich praktisch sein. Allerdings sichern Sie so auch sensible Informationen wie Ihr WLAN-Passwort. Deaktivieren können Sie diese Backup-Funktion in den Einstellungen, dort unter „Sichern & Zurücksetzen“.

Aber Achtung: Damit sind bereits gespeicherte Daten längst nicht gelöscht. Gehen Sie in den Einstellungen auf „Google“, dort auf „Persönliche Daten & Privatsphäre“ und dort auf „Google Dashboard“. Wählen Sie „Sicherungsdaten löschen“ an, werden sämtliche Geräte-Backups aus dem jeweiligen Account entfernt.

Google weiß, was Sie tippen

Android TextkorrekturGoogles hauseigene Android-Tastatur Gboard (vormals bekannt als Google Keyboard) ist in der Lage, Kontext-basiert passende Wörter vorzuschlagen. Dazu muss die App Ihre Eingabe analysieren und mit anderen Daten aus Ihrem Account verknüpfen. Über die Einstellungen gelangen Sie zum Menüpunkt „Sprache & Eingabe“. Dort navigieren Sie über die „Bildschirmtastatur“ zu „Gboard“ und tippen da bitte auf „Textkorrektur“. Hier schalten Sie personalisierte sowie andere Vorschläge ab.

Stellen Sie auch unter „Wörterbuch“ das Synchronisieren erlernter Wörter ab, um vertrauliche Informationen nicht versehentlich in die Cloud zu legen. Ein Fingertipp auf „Erweitert“ erlaubt Ihnen, das Senden und Analysieren von Textausschnitten zu verhindern.

Ist Ihnen das zu viel, können Sie sich auch alternative Tastaturen aussuchen. Achten Sie auf Berechtigungen! Ein Positiv-Beispiel liefert die App Hacker’s Keyboard, die ohne Zusatzberechtigungen und Internetzugriff auskommt.

Android AktivitätseinstellungenDer Menüpunkt „Persönliche Daten & Privatsphäre“ in den Einstellungen unter „Google“ bleibt interessant: Ein Klick auf „Aktivitätseinstellungen“ erlaubt Ihnen das Abschalten jener Informationen, die Google über Sie speichert und für die eigene Suche nutzen darf.

Weitere Sicherheitstipps unter Android Nougat

Erneut legen wir Ihnen nun unseren Beitrag aus 2015 ans Herz, in dem wir sehr viel über die Sicherheit unter Android geschrieben haben. Im Bereich „Sicherheit“ lesen Sie beispielsweise …

  • … über Privatsphäre und App-Sicherheit,
  • … über den App-Berechtigungswahn,
  • … darüber, inwieweit deaktivierte Apps zum Risiko werden können,
  • … über spionierende Webcams und wie Sie dem beikommen können sowie
  • … über das Thema Antivirus, das aktueller denn je ist.

Nach wie vor zeigt Android eindrucksvoll, wie einfach ein Betriebssystem laufen kann: funktional, quelloffen, leicht zu bedienen – das sind zweifelsfrei Androids Stärken! Ein sehr hohes Malware-Risiko, zweifelhafte Schlüsselaufbewahrung bei der Verschlüsselung sowie Spionage von Nutzerverhalten sind jedoch Schwächen, die Sie als User ausbaden müssen.

In der kommenden Woche schauen wir, wie sich Apples mobiles Betriebssystem iOS entwickelt hat. Möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern weitere Tipps zu Android zukommen lassen oder haben Sie Fragen, freuen wir uns auf Ihre Kommentare!



0 Kommentar(e)

Schreibe einen Kommentar