{"id":12462,"date":"2026-08-11T16:19:36","date_gmt":"2026-08-11T14:19:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/?p=12462"},"modified":"2026-08-11T16:19:36","modified_gmt":"2026-08-11T14:19:36","slug":"ztna-erklaert-zero-trust-network-access","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/ztna-erklaert-zero-trust-network-access\/","title":{"rendered":"ZTNA erkl\u00e4rt: Wie Zero Trust Network Access Zugriffe absichert"},"content":{"rendered":"<p>Homeoffice, Cloud-Dienste, SaaS-Anwendungen und mobile Endger\u00e4te haben die Art ver\u00e4ndert, wie Unternehmen ihre IT bereitstellen und wie Besch\u00e4ftigte darauf zugreifen. Nutzer, Ger\u00e4te, Anwendungen und Daten befinden sich l\u00e4ngst nicht mehr ausschlie\u00dflich innerhalb eines klar abgegrenzten Unternehmensnetzwerks. Damit verliert auch die klassische Vorstellung einer eindeutigen Grenze zwischen \u201einnen\u201c und \u201eau\u00dfen\u201c an Bedeutung.<\/p>\n<p>Das Prinzip, dass ein Zugriff innerhalb des Unternehmensnetzes grunds\u00e4tzlich vertrauensw\u00fcrdiger ist als ein Zugriff von au\u00dferhalb, st\u00f6\u00dft deshalb zunehmend an Grenzen. Das <strong>Zero Trust Model<\/strong> verfolgt einen anderen Ansatz: Vertrauen wird nicht pauschal vorausgesetzt. Stattdessen m\u00fcssen Zugriffe anhand definierter Kriterien \u00fcberpr\u00fcft und autorisiert werden.<\/p>\n<p>Eine wichtige Technologie f\u00fcr die praktische Umsetzung dieses Ansatzes ist <strong>ZTNA \u2013 Zero Trust Network Access<\/strong>. Doch wie funktioniert ZTNA genau? Was unterscheidet den Ansatz von einem klassischen VPN? Und kann ZTNA bestehende VPN-Verbindungen tats\u00e4chlich ersetzen?<\/p>\n<h2>Was ist ZTNA?<\/h2>\n<p><strong>ZTNA steht f\u00fcr Zero Trust Network Access<\/strong> und bezeichnet einen Sicherheitsansatz f\u00fcr den kontrollierten Zugriff auf Anwendungen und Ressourcen. Benutzer und Ger\u00e4te erhalten dabei nicht allein aufgrund ihres Netzwerkstandorts oder einer erfolgreichen Verbindung pauschales Vertrauen. Stattdessen wird gepr\u00fcft, ob eine konkrete Zugriffsanfrage unter den gegebenen Bedingungen zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht damit nicht der Zugang zu einem m\u00f6glichst gro\u00dfen Netzwerkbereich, sondern der Zugriff auf die tats\u00e4chlich ben\u00f6tigte Ressource. Ein Mitarbeiter, der beispielsweise eine bestimmte interne Gesch\u00e4ftsanwendung ben\u00f6tigt, soll nicht automatisch weitere Systeme im Unternehmensnetz erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Grundlage daf\u00fcr bildet das Zero Trust Model. Es folgt vereinfacht dem Prinzip: <strong>Vertrauen nicht voraussetzen, sondern Zugriffe explizit pr\u00fcfen.<\/strong> Identit\u00e4t, Berechtigung, Ger\u00e4tezustand und weitere Kontextinformationen k\u00f6nnen in die Zugriffsentscheidung einbezogen werden.<\/p>\n<p>Zero Trust Netzwerkzugang bedeutet damit einen Perspektivwechsel: Statt zu fragen, ob sich ein Benutzer innerhalb oder au\u00dferhalb eines vermeintlich vertrauensw\u00fcrdigen Netzwerks befindet, r\u00fcckt die Frage in den Mittelpunkt, <strong>wer unter welchen Bedingungen auf welche Ressource zugreifen darf<\/strong>.<\/p>\n<h2>Wie funktioniert ZTNA?<\/h2>\n<p>Die technische Umsetzung unterscheidet sich je nach ZTNA-Architektur und Anbieter. Das Grundprinzip l\u00e4sst sich jedoch anhand eines typischen Zugriffs auf eine Unternehmensanwendung erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>1. Zugriffsanfrage stellen<\/h3>\n<p>Ein Mitarbeiter m\u00f6chte beispielsweise aus dem Homeoffice auf eine interne Gesch\u00e4ftsanwendung zugreifen. Statt ihm zun\u00e4chst einen allgemeinen Zugang zum Unternehmensnetzwerk bereitzustellen, wird eine Anfrage f\u00fcr die ben\u00f6tigte Ressource gestellt.<\/p>\n<h3>2. Identit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt muss gekl\u00e4rt werden, wer den Zugriff anfordert. Daf\u00fcr kann eine ZTNA-Umgebung mit dem zentralen Identity &amp; Access Management beziehungsweise einem Identity Provider des Unternehmens zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Bei der Pr\u00fcfung k\u00f6nnen unter anderem folgende Informationen eine Rolle spielen:<\/p>\n<ul>\n<li>Benutzerkonto und Identit\u00e4t,<\/li>\n<li>Rolle und zugewiesene Berechtigungen,<\/li>\n<li>erfolgreiche Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA),<\/li>\n<li>Informationen eines angebundenen Identity Providers.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine starke Authentifizierung ist dabei eine wichtige Grundlage. Sie beantwortet jedoch noch nicht vollst\u00e4ndig die Frage, ob der konkrete Zugriff unter den aktuellen Bedingungen zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n<h3>3. Ger\u00e4tezustand bewerten<\/h3>\n<p>Deshalb kann zus\u00e4tzlich das verwendete Endger\u00e4t in die Entscheidung einflie\u00dfen. Schlie\u00dflich kann auch ein legitimer Mitarbeiter von einem unsicheren oder kompromittierten Ger\u00e4t aus auf Unternehmensressourcen zugreifen.<\/p>\n<p>Je nach eingesetzter L\u00f6sung und definierten Richtlinien kann beispielsweise gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Ist das Ger\u00e4t dem Unternehmen bekannt?<\/li>\n<li>Handelt es sich um ein verwaltetes oder nicht verwaltetes Endger\u00e4t?<\/li>\n<li>Ist das Betriebssystem ausreichend aktuell?<\/li>\n<li>Entspricht das Ger\u00e4t den festgelegten Sicherheitsanforderungen?<\/li>\n<li>Sind erforderliche Sicherheitsmechanismen auf dem Endger\u00e4t aktiv?<\/li>\n<\/ul>\n<h3>4. Kontext und Zugriffsrichtlinien auswerten<\/h3>\n<p>Identit\u00e4t und Ger\u00e4tezustand k\u00f6nnen durch weitere Kontextinformationen erg\u00e4nzt werden. Welche Signale tats\u00e4chlich ausgewertet werden, h\u00e4ngt von der eingesetzten Zero Trust Network Access L\u00f6sung und den Richtlinien des Unternehmens ab.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Faktoren sind beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Standort beziehungsweise Herkunft der Anfrage,<\/li>\n<li>Zeitpunkt des Zugriffs,<\/li>\n<li>angeforderte Anwendung oder Ressource,<\/li>\n<li>Risikobewertungen,<\/li>\n<li>auff\u00e4lliges beziehungsweise abweichendes Verhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die verschiedenen Informationen werden gegen die definierten Zugriffsrichtlinien gepr\u00fcft. Dadurch l\u00e4sst sich der Zugriff deutlich differenzierter steuern als allein anhand der Frage, ob ein Benutzer g\u00fcltige Anmeldedaten besitzt.<\/p>\n<h3>5. Zugriff auf die Ressource gew\u00e4hren<\/h3>\n<p>Sind die festgelegten Voraussetzungen erf\u00fcllt, wird der Zugriff auf die ben\u00f6tigte Anwendung oder Ressource erm\u00f6glicht. Entscheidend ist: <strong>Die Freigabe einer Anwendung bedeutet nicht automatisch, dass der Benutzer damit Zugriff auf das gesamte Unternehmensnetzwerk erh\u00e4lt.<\/strong><\/p>\n<p>\u00c4ndern sich relevante Bedingungen, k\u00f6nnen moderne Zugriffssysteme eine erneute Bewertung vornehmen. Wie kontinuierlich und anhand welcher Signale dies geschieht, ist von Architektur, Produkt und konfigurierten Richtlinien abh\u00e4ngig.<\/p>\n<h2>Identit\u00e4t, Ger\u00e4tezustand und Zugriffsrichtlinien als Herzst\u00fcck von ZTNA<\/h2>\n<p>Der Ablauf zeigt, warum ZTNA mehr als eine alternative Methode f\u00fcr Remote Access ist. Der eigentliche Zero-Trust-Gedanke entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Besonders wichtig sind Identit\u00e4t, Ger\u00e4tezustand und m\u00f6glichst granulare Zugriffsrichtlinien.<\/p>\n<h3>Identit\u00e4t \u2013 wer greift zu?<\/h3>\n<p>Unternehmen m\u00fcssen zuverl\u00e4ssig feststellen k\u00f6nnen, welche Person oder Identit\u00e4t einen Zugriff anfordert. Ein zentrales Identity &amp; Access Management bildet daf\u00fcr eine wichtige Grundlage.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>zuverl\u00e4ssige Authentifizierung,<\/li>\n<li>Multi-Faktor-Authentifizierung,<\/li>\n<li>zentrale Verwaltung von Identit\u00e4ten,<\/li>\n<li>Rollen und Berechtigungen,<\/li>\n<li>regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung vergebener Zugriffsrechte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade MFA reduziert die Abh\u00e4ngigkeit von einem einzelnen Faktor wie einem Passwort. F\u00fcr Zero Trust reicht es jedoch nicht, ausschlie\u00dflich die Identit\u00e4t des Benutzers zu betrachten.<\/p>\n<h3>Ger\u00e4tezustand \u2013 womit erfolgt der Zugriff?<\/h3>\n<p>Ein berechtigter Mitarbeiter kann weiterhin ein Sicherheitsrisiko darstellen, wenn er \u00fcber ein kompromittiertes, veraltetes oder nicht ausreichend gesch\u00fctztes Ger\u00e4t zugreift. Deshalb kann ZTNA zus\u00e4tzlich den Sicherheitszustand des Endger\u00e4ts ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Relevant k\u00f6nnen etwa Patchstand, Ger\u00e4temanagement, Betriebssystemversion oder vorhandene Endpoint-Sicherheitsma\u00dfnahmen sein. Unternehmen k\u00f6nnen auf dieser Basis unterschiedliche Regeln f\u00fcr verwaltete und nicht verwaltete Ger\u00e4te definieren.<\/p>\n<p>So l\u00e4sst sich beispielsweise festlegen, dass ein verwaltetes Unternehmensger\u00e4t Zugriff auf eine sensible Anwendung erh\u00e4lt, w\u00e4hrend ein unbekanntes Ger\u00e4t abgewiesen wird oder nur auf weniger kritische Ressourcen zugreifen darf.<\/p>\n<h3>Zugriffsrichtlinien \u2013 worauf darf zugegriffen werden?<\/h3>\n<p>Die dritte S\u00e4ule bilden klar definierte Zugriffsrichtlinien. Ein wichtiges Prinzip ist dabei <strong>Least Privilege<\/strong>: Benutzer und Systeme sollen nur die Berechtigungen erhalten, die sie f\u00fcr ihre jeweiligen Aufgaben tats\u00e4chlich ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Statt einem Mitarbeiter nach erfolgreicher Anmeldung umfangreichen Netzwerkzugriff zu gew\u00e4hren, k\u00f6nnen Freigaben gezielt auf notwendige Anwendungen und Ressourcen begrenzt werden. Identit\u00e4t, Rolle, Ger\u00e4t und Kontext lassen sich dabei miteinander verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist ein st\u00e4rker identit\u00e4ts-, ressourcen- und kontextbezogener Zugriff, bei dem Berechtigungen m\u00f6glichst granular vergeben werden.<\/p>\n<h2>ZTNA vs. VPN: Was ist der Unterschied?<\/h2>\n<p>Die Frage nach dem Unterschied zwischen ZTNA und VPN liegt nahe, denn beide Technologien k\u00f6nnen f\u00fcr den sicheren Remote-Zugriff auf Unternehmensressourcen eingesetzt werden. Trotzdem beruhen sie auf unterschiedlichen Zugriffsmodellen.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>VPN<\/th>\n<th>ZTNA<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Verbindung typischerweise mit einem Netzwerk oder Netzwerksegment<\/td>\n<td>Zugriff gezielt auf bestimmte Anwendungen oder Ressourcen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>St\u00e4rker netzwerkorientiert<\/td>\n<td>St\u00e4rker identit\u00e4ts-, richtlinien- und ressourcenorientiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Je nach Konfiguration breiterer Netzwerkzugriff m\u00f6glich<\/td>\n<td>M\u00f6glichst granularer Zugriff nach dem Least-Privilege-Prinzip<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zugriff stark an Aufbau und Absicherung der VPN-Verbindung gekoppelt<\/td>\n<td>Zugriffsentscheidung kann Identit\u00e4t, Ger\u00e4t und Kontext ber\u00fccksichtigen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Klassischer Ansatz f\u00fcr Remote Access<\/td>\n<td>Zero-Trust-orientierter Ressourcenzugriff<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zus\u00e4tzliche Segmentierung ist f\u00fcr eine granulare Begrenzung des Netzwerkzugriffs relevant<\/td>\n<td>Zugriff wird m\u00f6glichst von Beginn an auf ben\u00f6tigte Ressourcen beschr\u00e4nkt<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Diese Unterschiede bedeuten nicht, dass ein VPN grunds\u00e4tzlich unsicher ist. Ein korrekt konfiguriertes und abgesichertes VPN bleibt eine etablierte Technologie f\u00fcr Remote Access. Der entscheidende Unterschied liegt vielmehr im <strong>Vertrauensmodell und in der Granularit\u00e4t des Zugriffs<\/strong>.<\/p>\n<p>Bei ZTNA soll allein der erfolgreiche Aufbau einer Verbindung m\u00f6glichst wenig dar\u00fcber aussagen, welche weiteren Ressourcen ein Benutzer erreichen darf. Die Berechtigung wird st\u00e4rker an die konkrete Identit\u00e4t, Ressource und den jeweiligen Kontext gekoppelt.<\/p>\n<h2>Kann ZTNA ein VPN ersetzen?<\/h2>\n<p>Ob Unternehmen ihr VPN durch ZTNA ersetzen k\u00f6nnen, l\u00e4sst sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die vorhandene Infrastruktur, die Anwendungen, verwendete Protokolle und die jeweiligen Zugriffsszenarien.<\/p>\n<h3>Wann ZTNA VPN ersetzen oder erg\u00e4nzen kann<\/h3>\n<p>Besonders interessant ist Zero Trust Network Access f\u00fcr Szenarien, in denen Benutzer gezielt auf bestimmte Anwendungen zugreifen sollen, ohne daf\u00fcr umfangreichen Netzwerkzugriff zu ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Remote Work und Homeoffice,<\/li>\n<li>Zugriff auf ausgew\u00e4hlte interne Anwendungen,<\/li>\n<li>Cloud- und hybride Anwendungen,<\/li>\n<li>Zugriff externer Dienstleister oder Partner,<\/li>\n<li>hybride Arbeitsmodelle,<\/li>\n<li>Unternehmen mit verteilten Standorten und Nutzern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade bei externen Dienstleistern kann die granulare Freigabe hilfreich sein: Statt einen Netzwerkzugang bereitzustellen, der anschlie\u00dfend durch weitere Ma\u00dfnahmen begrenzt werden muss, l\u00e4sst sich der Zugriff m\u00f6glichst direkt auf die ben\u00f6tigten Ressourcen beschr\u00e4nken.<\/p>\n<h3>Wann VPN weiterhin erforderlich sein kann<\/h3>\n<p>ZTNA ist jedoch nicht automatisch f\u00fcr jede Anwendung und jedes Protokoll ein vollst\u00e4ndiger VPN-Ersatz. Bestimmte Legacy-Anwendungen oder technische Szenarien k\u00f6nnen weiterhin umfassendere Netzwerkkonnektivit\u00e4t voraussetzen.<\/p>\n<p>VPN kann deshalb beispielsweise weiterhin relevant sein bei:<\/p>\n<ul>\n<li>bestimmten Legacy-Systemen,<\/li>\n<li>speziellen Netzwerkprotokollen oder technischen Anforderungen,<\/li>\n<li>Anwendungen, die umfassende Netzwerkkonnektivit\u00e4t voraussetzen,<\/li>\n<li>\u00dcbergangsphasen w\u00e4hrend einer Zero-Trust-Migration.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Praxis muss die Einf\u00fchrung deshalb nicht mit der sofortigen Abschaltung der bestehenden VPN-Infrastruktur beginnen. Unternehmen k\u00f6nnen ZTNA zun\u00e4chst f\u00fcr geeignete Anwendungen oder Benutzergruppen einsetzen und bestehende Remote-Access-Verfahren parallel weiterbetreiben. Anschlie\u00dfend l\u00e4sst sich anhand der tats\u00e4chlichen Anforderungen entscheiden, welche VPN-Zug\u00e4nge noch ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<h2>Welche Vorteile bietet Zero Trust Network Access?<\/h2>\n<p>ZTNA kann Unternehmen dabei unterst\u00fctzen, Zugriffe besser an moderne, verteilte IT-Infrastrukturen anzupassen. Die Vorteile ergeben sich dabei vor allem aus der gezielteren Steuerung von Berechtigungen.<\/p>\n<h3>Granulare Zugriffskontrolle<\/h3>\n<p>Benutzer erhalten m\u00f6glichst nur Zugriff auf die Anwendungen und Ressourcen, die sie f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit ben\u00f6tigen. Damit l\u00e4sst sich vermeiden, dass eine einzelne erfolgreiche Anmeldung unn\u00f6tig weitreichende Zugriffsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet.<\/p>\n<h3>Reduzierung der Angriffsfl\u00e4che<\/h3>\n<p>Je weniger Ressourcen f\u00fcr einen Benutzer oder ein Ger\u00e4t erreichbar sind, desto weniger potenzielle Angriffspfade stehen \u00fcber diesen Zugang zur Verf\u00fcgung. Wird ein Benutzerkonto oder Endger\u00e4t kompromittiert, k\u00f6nnen granulare Berechtigungen den Umfang der erreichbaren Ressourcen begrenzen und laterale Bewegungen innerhalb einer Infrastruktur erschweren.<\/p>\n<p>ZTNA verhindert Angriffe oder laterale Bewegungen allerdings nicht automatisch. Es ist vielmehr eine Sicherheitsma\u00dfnahme innerhalb einer umfassenderen Architektur.<\/p>\n<h3>Bessere Absicherung von Remote Work<\/h3>\n<p>ZTNA l\u00f6st Zugriffsentscheidungen st\u00e4rker vom physischen Arbeitsort. Ob ein Mitarbeiter im B\u00fcro, im Homeoffice oder unterwegs arbeitet, ist damit nicht allein ausschlaggebend f\u00fcr das Vertrauen in seinen Zugriff.<\/p>\n<p>Stattdessen k\u00f6nnen Identit\u00e4t, Ger\u00e4t und weitere Kontextinformationen f\u00fcr die Entscheidung herangezogen werden.<\/p>\n<h3>Ger\u00e4tesicherheit in Zugriffsentscheidungen einbeziehen<\/h3>\n<p>Die Identit\u00e4t eines Benutzers allein sagt wenig dar\u00fcber aus, ob sein Endger\u00e4t ausreichend gesch\u00fctzt ist. Die Ber\u00fccksichtigung des Ger\u00e4tezustands erm\u00f6glicht es, Zugriffe beispielsweise von der Einhaltung definierter Sicherheitsanforderungen abh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<h3>Least Privilege konsequent umsetzen<\/h3>\n<p>Das Least-Privilege-Prinzip geh\u00f6rt zu den wesentlichen Vorteilen von ZTNA. Statt Zugriffsrechte vorsorglich m\u00f6glichst weit zu fassen, sollen Benutzer nur auf diejenigen Ressourcen zugreifen k\u00f6nnen, die sie f\u00fcr ihre Aufgabe ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Das setzt allerdings voraus, dass Rollen, Zust\u00e4ndigkeiten und Berechtigungen im Unternehmen bekannt und gepflegt werden.<\/p>\n<h3>Cloud- und Hybrid-IT besser abbilden<\/h3>\n<p>Moderne Unternehmensanwendungen befinden sich h\u00e4ufig gleichzeitig im eigenen Rechenzentrum, in privaten Clouds und bei verschiedenen SaaS- oder Cloud-Anbietern. Ein Sicherheitsmodell, das haupts\u00e4chlich zwischen internem und externem Netzwerk unterscheidet, kann diese Realit\u00e4t nur begrenzt abbilden.<\/p>\n<p>ZTNA orientiert sich stattdessen st\u00e4rker an Identit\u00e4ten und konkreten Ressourcen und eignet sich damit grunds\u00e4tzlich gut f\u00fcr hybride und verteilte IT-Landschaften.<\/p>\n<h2>Welche Voraussetzungen m\u00fcssen Unternehmen f\u00fcr ZTNA schaffen?<\/h2>\n<p><strong>Zero Trust Network Access L\u00f6sungen allein etablieren noch keine Zero-Trust-Architektur.<\/strong> Bevor Unternehmen ZTNA einf\u00fchren, sollten sie deshalb Transparenz \u00fcber Identit\u00e4ten, Endger\u00e4te, Anwendungen und bestehende Zugriffsrechte schaffen.<\/p>\n<h3>Identit\u00e4ten und Berechtigungen zentral verwalten<\/h3>\n<p>Wenn Zugriffsentscheidungen wesentlich von der Identit\u00e4t abh\u00e4ngen, m\u00fcssen Identit\u00e4ten zuverl\u00e4ssig verwaltet werden. Ein leistungsf\u00e4higes IAM sowie klare Prozesse f\u00fcr Eintritt, Rollenwechsel und Ausscheiden von Mitarbeitern sind deshalb wichtige Voraussetzungen.<\/p>\n<p>Unternehmen sollten unter anderem kl\u00e4ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Benutzer und technischen Identit\u00e4ten existieren?<\/li>\n<li>Welche Rollen haben sie?<\/li>\n<li>Welche Anwendungen ben\u00f6tigen sie tats\u00e4chlich?<\/li>\n<li>Wie werden Berechtigungen vergeben und wieder entzogen?<\/li>\n<li>F\u00fcr welche Zugriffe ist MFA vorgeschrieben?<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ger\u00e4te erfassen und ihren Sicherheitsstatus kennen<\/h3>\n<p>Auch beim Ger\u00e4temanagement ist Transparenz entscheidend. Unternehmen sollten wissen, welche Endger\u00e4te auf ihre Ressourcen zugreifen und wie deren Sicherheitszustand bewertet werden kann.<\/p>\n<p>Ger\u00e4teinventarisierung, Endpoint Management und geeignete Mechanismen zur Erfassung der Device Posture k\u00f6nnen daf\u00fcr eine Grundlage schaffen.<\/p>\n<h3>Anwendungen und Zugriffswege inventarisieren<\/h3>\n<p>Bevor Zugriffe granular gesteuert werden k\u00f6nnen, muss bekannt sein, welche Anwendungen und Ressourcen \u00fcberhaupt vorhanden sind. Eine Inventarisierung sollte deshalb unter anderem beantworten:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Anwendungen werden genutzt?<\/li>\n<li>Wo werden sie betrieben?<\/li>\n<li>Welche Benutzergruppen ben\u00f6tigen Zugriff?<\/li>\n<li>Welche Abh\u00e4ngigkeiten bestehen zwischen Anwendungen?<\/li>\n<li>Welche Ressourcen sind besonders kritisch?<\/li>\n<li>Welche bestehenden Zugriffswege werden aktuell verwendet?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade dieser Schritt kann bei gewachsenen IT-Landschaften aufwendig sein. Er ist jedoch notwendig, um Zugriffsrichtlinien nicht nur theoretisch, sondern passend zu den tats\u00e4chlichen Gesch\u00e4ftsprozessen zu gestalten.<\/p>\n<h3>Granulare Zugriffsrichtlinien definieren<\/h3>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt m\u00fcssen Unternehmen aus ihren Anforderungen konkrete Policies ableiten. Dabei sollte das Least-Privilege-Prinzip im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<p>Eine Richtlinie k\u00f6nnte beispielsweise festlegen, welche Benutzerrolle von welchen verwalteten Ger\u00e4ten auf eine bestimmte Anwendung zugreifen darf und welche zus\u00e4tzlichen Anforderungen bei erh\u00f6htem Risiko gelten.<\/p>\n<p>Die Regeln sollten dabei weder unn\u00f6tig weit gefasst noch so restriktiv gestaltet sein, dass legitime Gesch\u00e4ftsprozesse regelm\u00e4\u00dfig blockiert werden. ZTNA erfordert deshalb neben Technologie auch saubere Governance.<\/p>\n<h3>ZTNA schrittweise einf\u00fchren<\/h3>\n<p>Statt s\u00e4mtliche Zugriffswege auf einmal umzustellen, bietet sich h\u00e4ufig ein schrittweises Vorgehen an. Unternehmen k\u00f6nnen beispielsweise mit einer ausgew\u00e4hlten Anwendung oder einer klar definierten Benutzergruppe beginnen.<\/p>\n<ol>\n<li>Identit\u00e4ten, Ger\u00e4te, Anwendungen und bestehende Zugriffe erfassen.<\/li>\n<li>Geeignete Anwendungen und Benutzergruppen f\u00fcr einen Pilotbetrieb ausw\u00e4hlen.<\/li>\n<li>Zugriffsrichtlinien nach dem Least-Privilege-Prinzip definieren.<\/li>\n<li>ZTNA parallel zu bestehenden Zugriffsl\u00f6sungen testen.<\/li>\n<li>Zugriffs- und Sicherheitsereignisse auswerten und Policies optimieren.<\/li>\n<li>Weitere Anwendungen und Benutzergruppen schrittweise migrieren.<\/li>\n<li>Nicht mehr ben\u00f6tigte Zugriffswege kontrolliert zur\u00fcckbauen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine solche Migration erm\u00f6glicht es, technische Probleme und unvollst\u00e4ndige Berechtigungsmodelle fr\u00fchzeitig zu erkennen, ohne s\u00e4mtliche Remote-Zugriffe gleichzeitig umstellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>ZTNA als Baustein von Zero Trust Security<\/h2>\n<p>Bei der Einf\u00fchrung ist eine Abgrenzung besonders wichtig: <strong>ZTNA und Zero Trust sind nicht dasselbe.<\/strong><\/p>\n<p>ZTNA setzt einen Teil des Zero-Trust-Modells technisch um, indem Zugriffe auf Anwendungen und Ressourcen m\u00f6glichst kontrolliert, kontextbezogen und granular bereitgestellt werden. Eine umfassende Zero-Trust-Architektur reicht jedoch deutlich dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Identity &amp; Access Management,<\/li>\n<li>Multi-Faktor-Authentifizierung,<\/li>\n<li>Endpoint Security und Ger\u00e4temanagement,<\/li>\n<li>Netzwerk- und Ressourcensegmentierung,<\/li>\n<li>Monitoring und Anomalieerkennung,<\/li>\n<li>Schutz und Verwaltung von Benutzer-, Ger\u00e4te-, Anwendungs- und Maschinenidentit\u00e4ten,<\/li>\n<li>je nach Architektur auch PKI und digitale Zertifikate zur vertrauensw\u00fcrdigen Authentifizierung technischer Identit\u00e4ten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zero Trust ist damit keine einzelne Technologie und kein Produkt, das Unternehmen lediglich installieren m\u00fcssen. Vielmehr handelt es sich um einen Sicherheitsansatz, der Identit\u00e4ten, Ger\u00e4te, Anwendungen, Daten, Zugriffsentscheidungen und \u00dcberwachung zusammenf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wie das Sicherheitsmodell insgesamt funktioniert, welche Prinzipien dahinterstehen und welche weiteren technischen Bausteine dazugeh\u00f6ren, erkl\u00e4ren wir ausf\u00fchrlich in unserem Grundlagenbeitrag zu <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/zero-trust-kein-blindes-vertrauen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zero Trust Security<\/a>.<\/p>\n<h2>Mit ZTNA vom Netzwerkzugriff zum gezielten Ressourcenzugriff<\/h2>\n<p>Cloud-Dienste, Remote Work und hybride Infrastrukturen sorgen daf\u00fcr, dass klassische Netzwerkgrenzen f\u00fcr die Zugriffskontrolle allein immer weniger aussagekr\u00e4ftig sind. Zero Trust Network Access setzt deshalb an einem anderen Punkt an: <strong>Zugriff wird nicht allein aufgrund des Netzwerkstandorts gew\u00e4hrt, sondern anhand von Identit\u00e4t, Ger\u00e4t, Kontext und definierten Richtlinien bewertet.<\/strong><\/p>\n<p>Benutzer sollen dadurch m\u00f6glichst nur diejenigen Anwendungen und Ressourcen erreichen k\u00f6nnen, die sie f\u00fcr ihre Aufgaben tats\u00e4chlich ben\u00f6tigen. Das unterst\u00fctzt Least Privilege, kann die Angriffsfl\u00e4che reduzieren und hilft Unternehmen dabei, Remote-Zugriffe granularer abzusichern.<\/p>\n<p>ZTNA kann bestehende VPN-Infrastrukturen dabei zun\u00e4chst erg\u00e4nzen und sie in geeigneten Anwendungsszenarien langfristig ersetzen. Ein vollst\u00e4ndiger Ersatz ist jedoch weder in jeder IT-Umgebung m\u00f6glich noch zwangsl\u00e4ufig notwendig. Legacy-Systeme, spezielle Netzwerkprotokolle und technische Abh\u00e4ngigkeiten k\u00f6nnen weiterhin VPN-Zug\u00e4nge erfordern.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr eine erfolgreiche Einf\u00fchrung ist deshalb nicht allein die Wahl einer ZTNA-L\u00f6sung. Unternehmen ben\u00f6tigen Transparenz \u00fcber ihre Identit\u00e4ten, Ger\u00e4te, Anwendungen und Berechtigungen sowie klar definierte und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfte Zugriffsrichtlinien.<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fztna-erklaert-zero-trust-network-access%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fztna-erklaert-zero-trust-network-access%2F&text=ZTNA%20erkl%C3%A4rt%3A%20Wie%20Zero%20Trust%20Network%20Access%20Zugriffe%20absichert\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fztna-erklaert-zero-trust-network-access%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fztna-erklaert-zero-trust-network-access%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Homeoffice, Cloud-Dienste, SaaS-Anwendungen und mobile Endger\u00e4te haben die Art ver\u00e4ndert, wie Unternehmen ihre IT bereitstellen und wie Besch\u00e4ftigte darauf zugreifen. 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Das Prinzip, dass ein Zugriff innerhalb des Unternehmensnetzes grunds\u00e4tzlich vertrauensw\u00fcrdiger ist als ein Zugriff von au\u00dferhalb, st\u00f6\u00dft deshalb zunehmend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":67,"featured_media":12463,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[379],"tags":[],"class_list":["post-12462","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-it-security"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/67"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12462"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12464,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12462\/revisions\/12464"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}