{"id":12396,"date":"2026-07-15T09:38:33","date_gmt":"2026-07-15T07:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/?p=12396"},"modified":"2026-07-15T09:38:33","modified_gmt":"2026-07-15T07:38:33","slug":"maschinenidentitaeten-einfach-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/maschinenidentitaeten-einfach-erklaert\/","title":{"rendered":"Maschinenidentit\u00e4ten: Warum sie zunehmen und wie Unternehmen sie sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>Server kommunizieren mit Cloud-Diensten, APIs tauschen automatisiert Daten aus, Container werden in kurzer Zeit erstellt und wieder entfernt und vernetzte Produktionsanlagen steuern eigenst\u00e4ndig komplexe Abl\u00e4ufe. Damit diese Verbindungen sicher funktionieren, m\u00fcssen sich auch technische Systeme eindeutig ausweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Genau daf\u00fcr ben\u00f6tigen sie Maschinenidentit\u00e4ten. Sie erm\u00f6glichen es Ger\u00e4ten, Anwendungen, Diensten und Workloads, sich gegenseitig zu authentifizieren, verschl\u00fcsselt zu kommunizieren und kontrolliert auf Ressourcen zuzugreifen.<\/p>\n<p>Durch Cloud Computing, IoT, Automatisierung und moderne Softwarearchitekturen nimmt die Zahl dieser nicht-menschlichen Identit\u00e4ten stark zu. In komplexen IT-Umgebungen kann sie die Zahl menschlicher Benutzeridentit\u00e4ten deutlich \u00fcbersteigen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Verwaltung und Sicherheit.<\/p>\n<p>Der Beitrag erkl\u00e4rt, was Maschinenidentit\u00e4ten sind, warum ihre Zahl w\u00e4chst, welche Risiken unzureichend verwaltete Identit\u00e4ten verursachen und wie Unternehmen sie mithilfe klarer Prozesse, einer Public Key Infrastructure und eines Certificate Lifecycle Managements sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch was z\u00e4hlt \u00fcberhaupt als Maschinenidentit\u00e4t und wodurch weist sie sich technisch aus?<\/p>\n<h2>Was sind Maschinenidentit\u00e4ten?<\/h2>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten sind digitale Identit\u00e4ten f\u00fcr technische Systeme, Anwendungen und automatisierte Prozesse. Sie erm\u00f6glichen es diesen Instanzen, sich gegen\u00fcber anderen Systemen eindeutig auszuweisen und gesch\u00fctzte Verbindungen aufzubauen.<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eMaschine\u201c umfasst dabei weit mehr als physische Ger\u00e4te. Zu Maschinenidentit\u00e4ten z\u00e4hlen auch Identit\u00e4ten von Anwendungen, Diensten, Schnittstellen und dynamischen Workloads. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht von Menschen, sondern von technischen Systemen verwendet werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Besch\u00e4ftigte beispielsweise mit Benutzername, Passwort und einem zus\u00e4tzlichen Faktor anmelden, weisen Maschinen ihre Identit\u00e4t meist mithilfe kryptografischer Verfahren nach.<\/p>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten erf\u00fcllen vor allem drei Sicherheitsfunktionen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Authentifizierung:<\/strong> Ein System pr\u00fcft, mit welchem Ger\u00e4t, Dienst oder Workload es kommuniziert.<\/li>\n<li><strong>Verschl\u00fcsselung:<\/strong> \u00dcbertragene Informationen werden vor unbefugtem Zugriff gesch\u00fctzt.<\/li>\n<li><strong>Integrit\u00e4t:<\/strong> Ver\u00e4nderungen an Daten oder Softwareartefakten k\u00f6nnen erkannt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Funktionen werden in sehr unterschiedlichen technischen Umgebungen ben\u00f6tigt. Maschinenidentit\u00e4ten begegnen Unternehmen deshalb nicht nur bei physischen Ger\u00e4ten, sondern in nahezu allen Bereichen moderner IT-Infrastrukturen.<\/p>\n<h3>Welche Systeme ben\u00f6tigen eine Maschinenidentit\u00e4t?<\/h3>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten kommen \u00fcberall dort zum Einsatz, wo technische Systeme sicher kommunizieren oder automatisiert auf gesch\u00fctzte Ressourcen zugreifen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Web-, Datenbank- und Applikationsserver,<\/li>\n<li>Router, Firewalls und weitere Netzwerkkomponenten,<\/li>\n<li>Produktionsmaschinen, Steuerungssysteme und industrielle Sensoren,<\/li>\n<li>IoT-Ger\u00e4te und vernetzte Fahrzeugkomponenten,<\/li>\n<li>virtuelle Maschinen und Cloud-Dienste,<\/li>\n<li>Container und Kubernetes-Workloads,<\/li>\n<li>Microservices und Programmierschnittstellen,<\/li>\n<li>Bots, Service Accounts und automatisierte Skripte,<\/li>\n<li>Build-, Test- und Deployment-Systeme in CI\/CD-Pipelines.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Lebenszyklen dieser Identit\u00e4ten unterscheiden sich erheblich. Ein industrieller Sensor kann \u00fcber viele Jahre genutzt werden, w\u00e4hrend ein Container m\u00f6glicherweise nur wenige Minuten existiert. Beide ben\u00f6tigen jedoch eine Identit\u00e4t, die eindeutig zugeordnet, sicher bereitgestellt und nach dem Ende der Nutzung wieder entfernt werden kann.<\/p>\n<p>Eine Maschinenidentit\u00e4t ist somit nicht mit einem einzelnen Zertifikat, Schl\u00fcssel oder Token gleichzusetzen. Sie bildet vielmehr das \u00fcbergeordnete Identit\u00e4tskonzept. Zertifikate und andere kryptografische Nachweise machen diese Identit\u00e4t f\u00fcr andere Systeme \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<h3>Zertifikate, Schl\u00fcssel, Tokens und Secrets: Was ist der Unterschied?<\/h3>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten k\u00f6nnen mit unterschiedlichen technischen Mitteln umgesetzt werden. Zertifikate, Schl\u00fcssel, Tokens und Secrets erf\u00fcllen dabei jeweils eigene Aufgaben.<\/p>\n<p><strong>Digitale Zertifikate<\/strong> verbinden eine technische Identit\u00e4t mit einem \u00f6ffentlichen kryptografischen Schl\u00fcssel. Sie werden von einer vertrauensw\u00fcrdigen Zertifizierungsstelle ausgestellt und k\u00f6nnen von anderen Systemen gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p><strong>Private Schl\u00fcssel<\/strong> erm\u00f6glichen den kryptografischen Nachweis, dass ein System tats\u00e4chlich zur Identit\u00e4t im zugeh\u00f6rigen Zertifikat geh\u00f6rt. Sie m\u00fcssen besonders gesch\u00fctzt werden, da ein gestohlener Schl\u00fcssel den Missbrauch der Maschinenidentit\u00e4t erm\u00f6glichen kann.<\/p>\n<p><strong>Tokens<\/strong> sind h\u00e4ufig zeitlich begrenzte Identit\u00e4ts- oder Zugriffsnachweise. Sie kommen beispielsweise bei APIs, Cloud-Diensten und automatisierten Anwendungszugriffen zum Einsatz.<\/p>\n<p>Der Begriff <strong>Secrets<\/strong> bezeichnet vertrauliche Zugangsinformationen wie Passw\u00f6rter, API-Schl\u00fcssel und Tokens. Werden sie fest im Quellcode hinterlegt oder unzureichend gesch\u00fctzt, entsteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko.<\/p>\n<p>Eine Public Key Infrastructure stellt die Vertrauensstruktur f\u00fcr zertifikatsbasierte Maschinenidentit\u00e4ten bereit. Wie PKI und Certificate Lifecycle Management dabei zusammenspielen, erl\u00e4utern wir im weiteren Verlauf. Einen \u00fcbergreifenden Einstieg in Ausstellung, Bereitstellung, \u00dcberwachung, Erneuerung und Widerruf bietet unser Beitrag zu den <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/grundlagen-von-zertifikatsmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundlagen des Zertifikatsmanagements<\/a>.<\/p>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten sind damit kein neues Konzept. Neu ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der sie in vernetzten und dynamischen Infrastrukturen entstehen.<\/p>\n<h2>Warum die Zahl der Maschinenidentit\u00e4ten stark w\u00e4chst<\/h2>\n<p>Die Anzahl der Maschinenidentit\u00e4ten nimmt in vielen IT-Umgebungen schneller zu als die Zahl menschlicher Benutzerkonten. Daf\u00fcr sind nicht nur zus\u00e4tzliche Ger\u00e4te verantwortlich. Auch Cloud-Plattformen, moderne Softwarearchitekturen und automatisierte Entwicklungsprozesse erzeugen fortlaufend neue technische Identit\u00e4ten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein menschlicher Benutzer meist \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum dieselbe Identit\u00e4t verwendet, k\u00f6nnen Maschinenidentit\u00e4ten sehr unterschiedliche Lebenszyklen besitzen. Manche Ger\u00e4te bleiben \u00fcber Jahre im Einsatz. Container, Microservices und Cloud-Workloads existieren dagegen mitunter nur f\u00fcr wenige Minuten oder Stunden.<\/p>\n<h3>IoT und Industrie 4.0 vernetzen immer mehr Ger\u00e4te<\/h3>\n<p>Das Internet of Things und die Digitalisierung industrieller Prozesse geh\u00f6ren zu den wichtigsten Wachstumstreibern. Sensoren, Steuerungen, Maschinen und weitere vernetzte Komponenten tauschen eigenst\u00e4ndig Daten aus und greifen auf zentrale Plattformen oder Cloud-Dienste zu.<\/p>\n<p>In einer Smart Factory kommunizieren Produktionsanlagen beispielsweise mit Manufacturing-Execution-Systemen, Warenwirtschaft, Qualit\u00e4tsmanagement und Wartungsplattformen. Damit Systeme den empfangenen Daten vertrauen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie deren Herkunft eindeutig pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Eine individuelle Maschinenidentit\u00e4t hilft dabei, unbekannte oder nicht autorisierte Komponenten abzuweisen. In Verbindung mit kryptografischen Verfahren erm\u00f6glicht sie au\u00dferdem den Aufbau verschl\u00fcsselter Verbindungen f\u00fcr Produktionsdaten, Steuerbefehle und Statusinformationen.<\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung ist die lange Nutzungsdauer vieler Industrie- und IoT-Ger\u00e4te. Identit\u00e4ten und kryptografische Verfahren m\u00fcssen \u00fcber Jahre hinweg verwaltet und bei Bedarf erneuert werden. Ausgemusterte oder kompromittierte Ger\u00e4te d\u00fcrfen anschlie\u00dfend nicht weiter als vertrauensw\u00fcrdige Kommunikationspartner auftreten.<\/p>\n<p>Welche Aufgaben individuelle Ger\u00e4tezertifikate bei Authentifizierung, Verschl\u00fcsselung und Integrit\u00e4t \u00fcbernehmen, erl\u00e4utert unser Beitrag \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/iot-zertifikate-fuer-vernetzte-geraete\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IoT-Zertifikate f\u00fcr vernetzte Ger\u00e4te<\/a>.<\/p>\n<h3>Cloud, Container und Microservices erzeugen kurzlebige Identit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Cloud-native Anwendungen bestehen h\u00e4ufig aus zahlreichen eigenst\u00e4ndigen Diensten. Statt einer zentralen Anwendung kommunizieren viele Microservices \u00fcber interne Schnittstellen miteinander. Jeder dieser Dienste muss pr\u00fcfen k\u00f6nnen, mit welchem Kommunikationspartner er Daten austauscht.<\/p>\n<p>Containerplattformen wie Kubernetes erh\u00f6hen die Dynamik zus\u00e4tzlich. Workloads werden automatisiert gestartet, skaliert und wieder entfernt. Ihre Identit\u00e4ten m\u00fcssen deshalb eng an ihren tats\u00e4chlichen Lebenszyklus gekoppelt sein.<\/p>\n<p>Kurzlebige Identit\u00e4tsnachweise k\u00f6nnen die Sicherheit verbessern, weil sie nur so lange g\u00fcltig sind, wie sie ben\u00f6tigt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Ausstellung, Erneuerung und Au\u00dferbetriebnahme. Manuelle Prozesse lassen sich in solchen Umgebungen kaum zuverl\u00e4ssig skalieren.<\/p>\n<p>Warum Tabellen, Kalendererinnerungen und andere manuelle Abl\u00e4ufe in solchen Umgebungen an Grenzen sto\u00dfen, zeigt unser Vergleich von <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/manuelles-zertifikatsmanagement-vs-acme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">manuellem Zertifikatsmanagement und ACME<\/a>.<\/p>\n<h3>APIs und automatisierte Systemkommunikation vervielfachen Vertrauensbeziehungen<\/h3>\n<p>Moderne Gesch\u00e4ftsprozesse sind zunehmend \u00fcber Programmierschnittstellen miteinander verbunden. Anwendungen rufen automatisiert Daten ab, l\u00f6sen Transaktionen aus oder stellen anderen Systemen Funktionen zur Verf\u00fcgung, h\u00e4ufig ohne menschliche Beteiligung.<\/p>\n<p>Eine API muss zun\u00e4chst die Identit\u00e4t des anfragenden Systems pr\u00fcfen und anschlie\u00dfend entscheiden, auf welche Daten oder Funktionen es zugreifen darf. Authentifizierung und Autorisierung greifen dabei unmittelbar ineinander.<\/p>\n<p>Mit jeder zus\u00e4tzlichen Schnittstelle entstehen neue Vertrauensbeziehungen zwischen Anwendungen, Partnerdiensten und internen Systemen. Ohne einheitliche Vorgaben k\u00f6nnen unterschiedliche Zertifikate, Tokens und Zugangsinformationen entstehen, die sich nur schwer zentral kontrollieren lassen.<\/p>\n<h3>DevOps und CI\/CD erzeugen Identit\u00e4ten f\u00fcr automatisierte Prozesse<\/h3>\n<p>Auch moderne Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse tragen zum Wachstum bei. In CI\/CD-Pipelines \u00fcbernehmen technische Systeme Aufgaben, die fr\u00fcher manuell ausgef\u00fchrt wurden. Sie greifen auf Code-Repositories zu, erstellen Software, f\u00fchren Tests durch und stellen Anwendungen in verschiedenen Umgebungen bereit.<\/p>\n<p>Build-Systeme, Deployment-Werkzeuge und Testprozesse ben\u00f6tigen daf\u00fcr jeweils eigene Berechtigungen und Identit\u00e4tsnachweise. Auch Signaturschl\u00fcssel und automatisierte Signaturprozesse spielen in der Software-Lieferkette eine wichtige Rolle. Unsichere L\u00f6sungen wie gemeinsam genutzte Passw\u00f6rter, langfristig g\u00fcltige API-Schl\u00fcssel oder fest im Quellcode hinterlegte Secrets erh\u00f6hen dabei das Risiko.<\/p>\n<p>Wie sich Signaturschl\u00fcssel sch\u00fctzen und Signaturprozesse kontrolliert in Entwicklungsumgebungen integrieren lassen, erl\u00e4utert unser Beitrag zu <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/code-signing-as-a-service\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Code Signing as a Service<\/a>.<\/p>\n<p>Sicherer sind eindeutig zuordenbare und m\u00f6glichst kurzlebige Nachweise, deren Berechtigungen auf den jeweiligen Zweck begrenzt sind. Automatisierung erzeugt damit nicht nur zus\u00e4tzliche Maschinenidentit\u00e4ten, sondern schafft zugleich die Voraussetzung, sie kontrolliert zu verwalten.<\/p>\n<p>Das starke Wachstum ist allein noch kein Sicherheitsproblem. Kritisch wird es, wenn Unternehmen den \u00dcberblick \u00fcber Identit\u00e4ten, Berechtigungen und Laufzeiten verlieren. Dann k\u00f6nnen Maschinenidentit\u00e4ten sowohl zum Einfallstor f\u00fcr Angreifer als auch zur Ursache schwerwiegender Betriebsst\u00f6rungen werden.<\/p>\n<h2>Warum unverwaltete Maschinenidentit\u00e4ten zum Sicherheitsrisiko werden<\/h2>\n<p>Risiken entstehen vor allem dann, wenn Unternehmen nicht vollst\u00e4ndig wissen, welche Maschinenidentit\u00e4ten existieren, wof\u00fcr sie eingesetzt werden und wer f\u00fcr sie verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Gerade in Cloud-, IoT- und DevOps-Umgebungen werden Zertifikate, Schl\u00fcssel, Tokens und Secrets von unterschiedlichen Teams und Werkzeugen erzeugt. Ohne zentrale Vorgaben und abgestimmte Prozesse entsteht schnell eine un\u00fcbersichtliche Identit\u00e4tslandschaft.<\/p>\n<h3>Fehlende Transparenz und unbekannte Identit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Viele Organisationen besitzen keinen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber ihre Maschinenidentit\u00e4ten. Zertifikate werden direkt auf Servern eingerichtet, von Cloud-Diensten automatisch ausgestellt oder innerhalb einzelner Projekte beschafft, ohne zentral erfasst zu werden.<\/p>\n<p>So entstehen unbekannte oder nicht verwaltete Identit\u00e4ten. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise Zertifikate, deren Einsatzort nicht dokumentiert ist, sowie sogenannte Schattenzertifikate, die au\u00dferhalb der vorgesehenen Prozesse ausgestellt oder eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Fehlt die Transparenz, lassen sich zentrale Fragen nicht zuverl\u00e4ssig beantworten:<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Maschinenidentit\u00e4ten sind aktiv?<\/li>\n<li>Wo werden sie eingesetzt?<\/li>\n<li>Wann laufen Zertifikate oder Tokens ab?<\/li>\n<li>Welche Berechtigungen sind mit ihnen verbunden?<\/li>\n<li>Wer ist f\u00fcr ihre Verwaltung verantwortlich?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unbekannte Identit\u00e4ten k\u00f6nnen nicht angemessen \u00fcberwacht, erneuert oder widerrufen werden. Eine vollst\u00e4ndige Bestandsaufnahme ist deshalb die Grundlage f\u00fcr alle weiteren Schutzma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>Abgelaufene Zertifikate k\u00f6nnen Systeme und Prozesse unterbrechen<\/h3>\n<p>Digitale Zertifikate besitzen eine begrenzte G\u00fcltigkeitsdauer. Nach ihrem Ablauf werden sie von anderen Systemen in der Regel nicht mehr als vertrauensw\u00fcrdig akzeptiert.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen reichen von nicht erreichbaren Webseiten bis zu unterbrochenen API-Verbindungen, ausgefallenen Cloud-Diensten oder gest\u00f6rten Produktionssystemen. Besonders kritisch sind Zertifikate an zentralen \u00dcberg\u00e4ngen, da ihr Ablauf mehrere abh\u00e4ngige Prozesse gleichzeitig beeintr\u00e4chtigen kann.<\/p>\n<p>Um solche Ausf\u00e4lle zu vermeiden, m\u00fcssen Unternehmen Ablaufdaten zentral \u00fcberwachen und die Erneuerung einschlie\u00dflich Bereitstellung und Aktivierung zuverl\u00e4ssig steuern. Der Handlungsdruck steigt zus\u00e4tzlich durch <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/lebensdauer-fuer-tls-zertifikate-ab-sofort-bei-200-tagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcrzere Laufzeiten \u00f6ffentlich vertrauensw\u00fcrdiger TLS\/SSL-Zertifikate<\/a>, da Zertifikate dadurch h\u00e4ufiger erneuert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Kompromittierte private Schl\u00fcssel erm\u00f6glichen Identit\u00e4tsmissbrauch<\/h3>\n<p>Mit einem privaten Schl\u00fcssel weist ein System nach, dass es zur Identit\u00e4t im zugeh\u00f6rigen Zertifikat geh\u00f6rt. Ger\u00e4t dieser Schl\u00fcssel in fremde H\u00e4nde, kann ein Angreifer unter Umst\u00e4nden als vertrauensw\u00fcrdiges Ger\u00e4t, als Anwendung oder als Dienst auftreten.<\/p>\n<p>Besonders riskant ist es, private Schl\u00fcssel und andere Secrets:<\/p>\n<ul>\n<li>unverschl\u00fcsselt in Konfigurationsdateien zu speichern,<\/li>\n<li>fest im Quellcode zu hinterlegen,<\/li>\n<li>\u00fcber unsichere Wege weiterzugeben,<\/li>\n<li>zwischen mehreren Systemen gemeinsam zu verwenden,<\/li>\n<li>\u00fcber lange Zeit nicht auszutauschen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schl\u00fcssel sollten deshalb gesch\u00fctzt gespeichert, Zugriffe begrenzt und ihre Nutzung nachvollziehbar protokolliert werden. Bei Verdacht auf eine Kompromittierung muss die betroffene Identit\u00e4t schnell widerrufen und ersetzt werden.<\/p>\n<h3>\u00dcberm\u00e4\u00dfige Berechtigungen vergr\u00f6\u00dfern m\u00f6gliche Sch\u00e4den<\/h3>\n<p>Eine erfolgreich authentifizierte Maschinenidentit\u00e4t darf nicht automatisch auf alle verf\u00fcgbaren Systeme und Daten zugreifen. Neben der Identit\u00e4t muss deshalb geregelt werden, welche Aktionen sie ausf\u00fchren darf.<\/p>\n<p>Service Accounts, Anwendungen und automatisierte Prozesse besitzen in der Praxis jedoch h\u00e4ufig weiterreichende Berechtigungen als erforderlich. Wird eine solche Identit\u00e4t kompromittiert, k\u00f6nnen Angreifer zus\u00e4tzliche Systeme erreichen und sich innerhalb der Infrastruktur weiterbewegen.<\/p>\n<p>Unternehmen sollten deshalb das Prinzip der minimalen Berechtigungen anwenden. Jede Identit\u00e4t erh\u00e4lt nur die Rechte, die sie f\u00fcr ihren konkreten Zweck ben\u00f6tigt. Nicht mehr erforderliche Zugriffe m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig entfernt werden.<\/p>\n<h3>Verwaiste Identit\u00e4ten bleiben ohne legitimen Zweck bestehen<\/h3>\n<p>Verwaiste Identit\u00e4ten unterscheiden sich von unbekannten Identit\u00e4ten dadurch, dass ihr urspr\u00fcnglicher Zweck entfallen ist. Sie wurden beispielsweise f\u00fcr ein Projekt, eine Anwendung oder einen Workload eingerichtet, aber nach dessen Ende nicht deaktiviert.<\/p>\n<p>Solche Identit\u00e4ten k\u00f6nnen weiterhin g\u00fcltige Zertifikate, Tokens oder Zugriffsrechte besitzen. Das ist besonders in dynamischen Cloud- und DevOps-Umgebungen problematisch, in denen Ressourcen schnell erstellt und wieder gel\u00f6scht werden.<\/p>\n<p>Die Entfernung eines Systems muss deshalb immer auch die zugeh\u00f6rige Identit\u00e4t und ihre Berechtigungen umfassen.<\/p>\n<p>Diese Risiken lassen sich nicht mit einer einzelnen Sicherheitsma\u00dfnahme beherrschen. Unternehmen ben\u00f6tigen vielmehr geregelte Prozesse, die Maschinenidentit\u00e4ten von ihrer Ausstellung bis zur Au\u00dferbetriebnahme begleiten.<\/p>\n<h2>Maschinenidentit\u00e4ten \u00fcber ihren Lebenszyklus verwalten<\/h2>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten m\u00fcssen von ihrer Erstellung bis zur Au\u00dferbetriebnahme kontrolliert werden. Dazu geh\u00f6ren die Erfassung, sichere Bereitstellung, \u00dcberwachung, Erneuerung und der Widerruf der verwendeten Identit\u00e4tsnachweise.<\/p>\n<p>Jede Identit\u00e4t sollte eindeutig einem Ger\u00e4t, einer Anwendung oder einem Workload sowie einem Verwendungszweck und einer verantwortlichen Stelle zugeordnet sein. Nur so l\u00e4sst sich nachvollziehen, wo Zertifikate, Schl\u00fcssel, Tokens oder Secrets eingesetzt werden und wann Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit erfordern dynamische Umgebungen. W\u00e4hrend ein industrielles Ger\u00e4t \u00fcber viele Jahre betrieben werden kann, existieren Container oder Cloud-Workloads mitunter nur wenige Minuten. Prozesse f\u00fcr Maschinenidentit\u00e4ten m\u00fcssen deshalb sowohl langfristige als auch kurzlebige Identit\u00e4ten abbilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei zertifikatsbasierten Identit\u00e4ten lassen sich viele Abl\u00e4ufe mithilfe einer PKI und eines CLM-Systems automatisieren. Andere Identit\u00e4tsnachweise k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche L\u00f6sungen f\u00fcr Secrets, Berechtigungen oder Workload-Identit\u00e4ten erfordern.<\/p>\n<h2>Wie PKI, CLM und IoT-PKI Maschinenidentit\u00e4ten sch\u00fctzen<\/h2>\n<p>F\u00fcr zertifikatsbasierte Maschinenidentit\u00e4ten \u00fcbernehmen Public Key Infrastructure und Certificate Lifecycle Management unterschiedliche, aber aufeinander abgestimmte Aufgaben.<\/p>\n<p>Eine <strong>Public Key Infrastructure (PKI)<\/strong> bildet die technische Vertrauensbasis. Zertifizierungsstellen stellen digitale Zertifikate aus und best\u00e4tigen damit die Verbindung zwischen einer technischen Identit\u00e4t und einem \u00f6ffentlichen Schl\u00fcssel. Kommunikationspartner k\u00f6nnen anschlie\u00dfend pr\u00fcfen, ob ein Zertifikat von einer vertrauensw\u00fcrdigen Stelle stammt, noch g\u00fcltig ist und nicht widerrufen wurde.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/was-ist-certificate-lifecycle-management\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Certificate Lifecycle Management<\/a> sorgt dagegen f\u00fcr Transparenz und kontrollierte Abl\u00e4ufe in der Zertifikatslandschaft. Ein CLM-System kann Zertifikate zentral erfassen, Laufzeiten und Richtlinien \u00fcberwachen sowie Ausstellung, Bereitstellung und Erneuerung automatisieren.<\/p>\n<p>Die PKI schafft damit Vertrauen, w\u00e4hrend das CLM den operativen Zertifikatslebenszyklus skalierbar macht. Praktische Hinweise zur Einf\u00fchrung und Optimierung finden Sie in unseren <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/certificate-lifecycle-management-best-practices\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Certificate Lifecycle Management Best Practices<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr gro\u00dfe Ger\u00e4teflotten und industrielle Umgebungen kommen h\u00e4ufig spezialisierte IoT-PKI-Strukturen zum Einsatz. Sie erm\u00f6glichen es, Ger\u00e4te bereits bei der Herstellung oder Inbetriebnahme mit individuellen Zertifikaten auszustatten und diese w\u00e4hrend der gesamten Nutzungsdauer zu verwalten. Einen ausf\u00fchrlicheren \u00dcberblick bietet unser Beitrag <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/pki-iot-sicherheit-in-der-vernetzten-welt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PKI und IoT: Sicherheit in der vernetzten Welt<\/a>.<\/p>\n<p>PKI und CLM decken jedoch nicht alle Formen von Maschinenidentit\u00e4ten ab. Tokens, API-Schl\u00fcssel, Service Accounts und andere Secrets k\u00f6nnen erg\u00e4nzende Identity-, Secrets-Management- oder Monitoring-L\u00f6sungen erfordern. Entscheidend sind gemeinsame Richtlinien, eindeutige Zust\u00e4ndigkeiten und miteinander abgestimmte Prozesse.<\/p>\n<p>Aus diesen technischen und organisatorischen Anforderungen ergibt sich ein klares Vorgehen. Die folgenden Ma\u00dfnahmen helfen Unternehmen, zun\u00e4chst die gr\u00f6\u00dften Risiken zu identifizieren und das Management von Maschinenidentit\u00e4ten schrittweise zu verbessern.<\/p>\n<h2>Sieben Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Schutz von Maschinenidentit\u00e4ten<\/h2>\n<ol>\n<li><strong>Bestand vollst\u00e4ndig erfassen:<\/strong> Unternehmen sollten alle Zertifikate, Schl\u00fcssel, Tokens, Service Accounts und Secrets erfassen und den zugeh\u00f6rigen Systemen, Einsatzzwecken und Verantwortlichen zuordnen. Bei Zertifikaten kann ein CLM die Erkennung und Inventarisierung automatisieren.<\/li>\n<li><strong>Kritische Identit\u00e4ten priorisieren:<\/strong> Nicht jede Maschinenidentit\u00e4t besitzt denselben Schutzbedarf. Zuerst sollten Identit\u00e4ten betrachtet werden, deren Ausfall oder Missbrauch besonders gro\u00dfe Folgen h\u00e4tte. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise zentrale APIs, \u00f6ffentlich erreichbare Dienste, Cloud-Plattformen und produktionsnahe Systeme.<\/li>\n<li><strong>Verbindliche Richtlinien und Zust\u00e4ndigkeiten schaffen:<\/strong> Unternehmen ben\u00f6tigen einheitliche Vorgaben f\u00fcr Ausstellung, Laufzeit, Speicherung, Erneuerung und Widerruf. Ebenso wichtig ist die eindeutige Zuordnung fachlicher und technischer Verantwortung.<\/li>\n<li><strong>Schl\u00fcssel und Secrets wirksam sch\u00fctzen:<\/strong> Private Schl\u00fcssel und andere vertrauliche Zugangsinformationen sollten verschl\u00fcsselt gespeichert, Zugriffe begrenzt und ihre Verwendung protokolliert werden. Eine gemeinsame Nutzung durch mehrere Systeme sollte vermieden werden.<\/li>\n<li><strong>Berechtigungen konsequent begrenzen:<\/strong> Jede Maschinenidentit\u00e4t sollte nur die Zugriffsrechte erhalten, die sie f\u00fcr ihren konkreten Zweck ben\u00f6tigt. Nicht mehr erforderliche Berechtigungen m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig entfernt werden.<\/li>\n<li><strong>PKI- und CLM-Prozesse automatisieren:<\/strong> Ausstellung, Bereitstellung, Erneuerung und Rotation von Zertifikaten sollten m\u00f6glichst automatisiert erfolgen. Das reduziert manuelle Fehler und erm\u00f6glicht k\u00fcrzere, sicherere Laufzeiten. Ein wichtiges Verfahren daf\u00fcr ist das <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/acme-protokoll-einfach-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ACME-Protokoll zur automatisierten Zertifikatsverwaltung<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Widerruf und Notfallprozesse testen:<\/strong> Unternehmen sollten nicht erst im Sicherheitsvorfall kl\u00e4ren, wie eine kompromittierte Identit\u00e4t ersetzt wird. Zust\u00e4ndigkeiten, Widerrufsprozesse und technische Abh\u00e4ngigkeiten sollten dokumentiert und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer diese Ma\u00dfnahmen schrittweise umsetzt, reduziert nicht nur Sicherheitsrisiken, sondern erh\u00f6ht zugleich die Stabilit\u00e4t und Nachvollziehbarkeit zentraler IT- und Gesch\u00e4ftsprozesse.<\/p>\n<h2>Fazit: Maschinenidentit\u00e4ten systematisch verwalten und sch\u00fctzen<\/h2>\n<p>Maschinenidentit\u00e4ten sind eine grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die sichere Kommunikation zwischen Ger\u00e4ten, Anwendungen, Diensten und automatisierten Workloads. Durch Cloud Computing, IoT und Automatisierung nimmt ihre Zahl stark zu und damit auch die Komplexit\u00e4t ihrer Verwaltung.<\/p>\n<p>Zum Risiko werden Maschinenidentit\u00e4ten vor allem dann, wenn Transparenz, klare Zust\u00e4ndigkeiten und verl\u00e4ssliche Prozesse fehlen. Unbekannte Zertifikate, kompromittierte Schl\u00fcssel, \u00fcberm\u00e4\u00dfige Berechtigungen und verwaiste Identit\u00e4ten k\u00f6nnen sowohl Sicherheitsvorf\u00e4lle als auch Betriebsunterbrechungen verursachen.<\/p>\n<p>Unternehmen sollten zun\u00e4chst Transparenz \u00fcber ihre Maschinenidentit\u00e4ten schaffen und die besonders kritischen Identit\u00e4ten priorisieren. Darauf aufbauend lassen sich Verantwortlichkeiten, Richtlinien und automatisierte Prozesse f\u00fcr Ausstellung, \u00dcberwachung, Erneuerung und Widerruf etablieren. F\u00fcr zertifikatsbasierte Identit\u00e4ten bilden PKI und Certificate Lifecycle Management dabei das zentrale Fundament.<\/p>\n<p><a title=\"Sprechen Sie mit uns zu Themen wie Automatisierung, Managed PKI oder individuelles Zertifikatsmanagement.\" href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/beratungstermin-automatisierung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wir unterst\u00fctzen Unternehmen dabei<\/a>, bestehende Zertifikats- und Identit\u00e4tsprozesse zu bewerten und geeignete Strukturen f\u00fcr PKI, IoT-PKI und Certificate Lifecycle Management zu entwickeln. So lassen sich Maschinenidentit\u00e4ten nachvollziehbar, skalierbar und sicher verwalten.<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fmaschinenidentitaeten-einfach-erklaert%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fmaschinenidentitaeten-einfach-erklaert%2F&text=Maschinenidentit%C3%A4ten%3A%20Warum%20sie%20zunehmen%20und%20wie%20Unternehmen%20sie%20sch%C3%BCtzen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fmaschinenidentitaeten-einfach-erklaert%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fmaschinenidentitaeten-einfach-erklaert%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Server kommunizieren mit Cloud-Diensten, APIs tauschen automatisiert Daten aus, Container werden in kurzer Zeit erstellt und wieder entfernt und vernetzte Produktionsanlagen steuern eigenst\u00e4ndig komplexe Abl\u00e4ufe. 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