S/MIME: Vertrauliche E-Mail-Kommunikation dank wirksamer Verschlüsselung

Die E-Mail ist als Kommunikationskanal aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Doch ohne Verschlüsselung sind E-Mails ebenso leicht zu lesen wie Postkarten. Und da immer die Möglichkeit besteht, dass E-Mails bei der Übermittlung abgefangen werden, sollte zumindest sichergestellt sein, dass unbefugte Dritte deren Inhalt nicht einfach lesen können.

Daher sollten Sie Ihre E-Mail-Kommunikation konsequent verschlüsseln, um den ungewollten Abfluss von Daten zu vermeiden und Ihre elektronische Korrespondenz mit Kunden und Geschäftspartnern zu schützen. Dabei unterstützt Sie die PSW GROUP nicht nur mit seiner langjährigen Expertise, sondern auch mit den richtigen technologischen Lösungen: Den S/MIME-E-Mail-Zertifikaten!



Was ist S/MIME?

S/MIME steht für Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions. Dabei handelt es sich um den weltweit etablierten Standard für die Verschlüsselung von E-Mails – basierend auf einem hybriden Kryptosystem. Erforderlich für die Nutzung von S/MIME sind entsprechende Zertifikate, mit denen die Inhalte einer E-Mail vom Absender zuverlässig verschlüsselt und ausschließlich vom berechtigten Empfänger dann wieder entschlüsselt werden können.

S/MIME ohne Email Ohne S/MIME sind ihre E-Mails lesbar wie Postkarten.

S/MIME mit Email Mit S/MIME können Sie sicher sein, dass keine unbefugte dritte Ihre E-Mails lesen können.



Unterschiedliche Validierungen

Die Klassifizierung von S/MIME-Zertifikaten beschreibt das jeweilige Verfahren der Validierung und Authentifizierung. Die Klassen sind jedoch in keinster Form standardisiert, jede Zertifizierungsstelle kann selbst bestimmen, wie sie ihre Klassifizierung vornimmt.

Class 0:

Wie die Validierungsbezeichnung schon nahelegt, erfolgt keine Validierung. Die Class 0-Validierung kennzeichnet beispielsweise selbst ausgestellte S/MIME-Zertifikate sowie spezielle Testzertifikate.

Class 1:

Hierunter fällt die E-Mail-Adressen-bezogene Validierung von S/MIME-Zertifikaten. Die Zertifikate bescheinigen demnach die Echtheit der E-Mail-Adresse des jeweiligen Kommunikationspartners.

Class 2:

Der Zertifikatsausstellung geht lediglich eine sehr eingeschränkte Identitätsprüfung voraus. Der Antragsteller muss lediglich schriftlich bestätigen, dass die von ihm getätigten Angaben zu seiner Identität der Wahrheit entsprechen. Geprüft werden diese von der Zertifizierungsstelle jedoch nicht.

Class 3:

Diese Validierung geht deutlich weiter als die Class 1-Validierung. S/MIME-Zertifikate, die nach Class 3 zertifiziert wurden, sind so genannte Identitätszertifikate. Das bedeutet, dass die Identität des Zertifikatsinhabers im Rahmen der Zertifizierung geprüft wurde – anhand offizieller Dokumente und Verzeichnisse. Bei im Handelsregister eingetragenen Unternehmen beispielsweise durch die Überprüfung der Daten des Handelsregisterauszugs.

Class 4:

Bei S/MIME-Zertifikaten, die aufwendig nach Class 4 zertifiziert wurden, handelt es sich um erweiterte Identitätszertifikate. Hierbei wird die Identität des Zertifikatsinhabers Face-to-Face – also von Angesicht zu Angesicht – anhand der offiziellen Original-Dokumente validiert.

Welches Produkt mit welcher Validierung für Sie das Richtige ist – das erfahren Sie im Gespräch mit einem unserer Experten. Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!